Solidarisch Handeln – Anarchistisch Kämpfen!

September-Kampagne «Solidarisch handeln – Anarchistisch kämpfen».
Eine ausführliche Zusammenfassung der Kampagne folgt demnächst.

-10. September: Revolutionärer Block an AHV+ Demo

Anlässlich der Gewerkschaftsdemo heute in Bern, fanden sich rund 130 Anarchist*innen, Kommunist*innen und Antikapitalist*innen im revolutionären Block ein. Die Stadt wollte das Anliegen tausender Gewerkschaftler*innen und Arbeiter*innen heute in die hinteren, leeren Gassen der Stadt verlagern. Auf Höhe Zytglogge brach der revolutionäre Block aus der bewilligten Demo aus und zog anschliessend durch die Hauptgassen, um auf das Motto: „Für ein schönes Altwerden – Kapitalismus überwinden“ aufmerksman zu machen.

– 16. September: Vortrag mit Pro-Choise Aktivist*innen aus Salzburg

Der Vortrag basierte vor allem auf der Pro Choise is ois Broschüre
Weitere Informationen über die Proteste in Salzburg gibt es beim Reader zu den ProChoice-Protesten 2008-2012

– 17. September: Protest gegen Marsch fürs Läbe

Heute stellten sich mehrere hundert Menschen den Fundis entgegen. Der starke und äusserst laute Protest war weit über den Bundesplatz hinaus hörbar. Mehrere Demozüge formierten sich spontan und liefen immer wieder durch Berns Hauptgassen. So konnte ein breites Publikum auf unsere Inhalte aufmerksam gemacht werden. Zeitgleich waren die christlichen FundamentalistInnen auf dem Bundesplatz eingegittert und wurden in ihren Reden sichtlich gestört. Ein voller Erfolg auf dem wir weiter bauen können, denn die Fundis sitzen auch ohne ein Marsch fürs Läbe mit zahlreichen Organisationen in Bern.

– 24. September: Kurzbericht: Solidemo für Nekane in Bern

Rund 450 Personen aus der ganzen Schweiz und aus dem Baskenland nahmen am 24. September 2016 in Bern an der „Free Nekane“ Demonstration teil. Lasst Nekane endlich raus!

– 24. September:  Anarchistisches Quartierfest in der Lorraine

Im Verlauf des gestrigen Abends besuchten über 400 Menschen das Anarchistische Quartierfest auf der Brache in der Lorraine. Besonders bei den Quartieranwohner*innen stoss das Fest auf reges Interesse. Im Vorfeld waren rund 5000 Flyer verteilt worden, um auf das Fest aufmerksam zu machen und die Möglichkeit angeboten, sich bei den Festvorbereitungen zu beteiligen.
Das Anarchistische Quartierfest hatte zum Ziel den Raum zu öffnen und über mögliche Perspektiven zu diskutieren. Wir finden es wichtig nicht nur zu Feiern (auch wenn der Erlös in eine solidarische Kampagne fliesst), sondern den Schwung des Abend in die kommende Kämpfe mitnehmen.
Am gestrigen Abend gab es spannende Vorträge zu den Protesten gegen den „Marsch fürs Leben“ in Berlin, über die anlaufende Celox Kampagne und die Entwicklungen in Rojava.
Zudem gab es einen Infotisch, eine Bar mit Soli-Bier, Siebdruck und eine Kinderspraywand. Vor allem die Essensstände und die Ausstellung der politischen Strassenkunst fanden sehr viel Anklang. Der ganze Erlös vom Abend wird vollumfänglich in die Celox Kampagne fliessen.
Um den Abend ausklingen zu lassen, gab es zwei Konzerte von der Band uñdicht und Holger Burner. Nach dem Abschluss des Festes gab es einen musikalisch untermalten Spaziergang vom Quartier heraus auf die Schützenmatte.
Unser Dank geht in erster Linie an alle Besucher*innen und solidarischen Menschen und natürlich auch an alle Helfer*innen.