Freiheit für Nekane (Thessaloniki & Bern)

19. Juli 2016 / Heute Dienstag haben wir zusammen mit baskischen Genoss*innen und örtlichen Anarchist*innen vor dem Schweizer Konsulat in Thessaloniki für die Freilassung von Nekane demonstriert. Zeitgleich haben wir in Bern in Solidarität mit Nekane ein Transparent aufgehängt. Freiheit für Nekane Nach neun Jahren Flucht vor systematischem Folter in Spanien wurde Nekane Txapartegi am 06. April in Zürich verhaftet. Seitdem sitzt sie im Knast und wehrt sich gegen ihre Auslieferung. Die baskische Befreiungsorganisation ETA hatte sich gegen die faschistische Diktatur von Franco formiert. Der Staat schuf im Kampf gegen die ETA zahlreiche Sonderkommandos, die mit Vollmachten ausgestattet wurden. Der Staat nutzte den «Antiterrorkampf», um ebenfalls gegen kritische Linke, Revolutionär*innen, Journalist*innen, Student*innen etc. vorzugehen. Jene, die in die Fänge von…

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FAQ No Borders Camp in Thessaloniki

11. Juli 2016 / Vom 15. bis 24. Juli 2016 findet in Thessaloniki das No Borders Camp statt. Interessierte Menschen, die genauere Informationen haben wollen, können sich unter agb@immerda.ch melden. Auf der Seite http://noborder2016.espivblogs.net/de/ gibt es weitere Informationen. Was ist das No Borders Camp? Schlagwörter wie «Festung Europa», «Flüchtlingskrise» oder «Abschottung» prägen europaweit die aggressive Politik von konservativen, rechtspopulistischen und faschistischen Kräften. Linke, revolutionäre und anarchistische Gruppen oder Organisationen haben grosse Mühe eine «No Border No Nation» Strategie in die Tat umzusetzen. Fehlende Koordination und Vernetzung gehören dabei u.a. zu den grössten Problemen. Das No Borders Camp in Thessaloniki soll eine Plattform bieten für dringliche Diskussionen, die Erarbeitung von neuen Strategien und ein gemeinsames Handeln. Warum Thessaloniki? In Thessaloniki kommen…

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Solidarität mit dem Kampf der Gärtner*innen

09. Juli 2016 / Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sind die Arbeitsbedingungen bei Gärtner*innen nach wie vor auf einem tiefen Stand. So liegt der Mindestlohn nur bei 3800.- monatlich, oft ohne 13. Monatslohn. Trotz harter körperlicher Arbeit gibt es nur 4 bis 5 Wochen Ferien und das Rentenalter liegt bei 65 Jahren. Zudem schwanken die Arbeitszeiten extrem auseinander, da die Arbeit der Gärtner*innen von saisonalen Unterschieden beeinflusst wird. Der jetzige Kampf der Gärtner*innen für bessere Arbeitsbedingungen ist notwendig, denn die Herrschenden geben nichts geschenkt. Gerade in einer Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, wo die Verluste auf uns alle abgewälzt werden sollen, ist der gemeinsame Kampf notwendiger denn je. In Frankreich protestierten bisher einige Millionen Menschen gegen die Arbeitsmarktreformen der «sozialistischen»…

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Erlebnisbericht: Grossdemo 14. Juni (Paris)

14. Juni 2016 / Für den Dienstag 14. Juni mobilisierten antagonistische (widerständische) Kräfte, Gewerkschaften, etc. zu einer Grossdemo in Paris. Diesem Aufruf folgten zahlreiche solidarische Menschen aus vielen Ländern Europas. Eine Kurzanalyse zu den Protesten findest du hier -> Kurzanalyse: Arbeitsmarktreformen (Frankreich) Am Abend vor dem 14. Juni fand eine Masserattacke von Daesh (Islamischer Staat) auf einen Polizisten und seiner Frau statt. Dies prägte im Vorfeld der Demo das mediale Geschehen. So wurde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, wie der Staat versuchte den Protest zu kriminalisieren und einzuschüchtern, in dem alleine 130 Menschen aus Paris, sowie mehrere Dutzend aus anderen Städten ein Rayonverbot erhielten. Dies bedeutete für Hunderte ein Verbot, um an der bewilligten Demo teilzunehmen. Zu Beginn der Demo…

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Action for political prisoners (at mass street protest in Paris)

14th June 2016 / Unions and revolutionary groups called out for a mass street protest on 14. June 2016 in France. Hundreds of thousands participated in the demonstration against new reforms to labor laws, capitalism and state oppression. In addition, many people from all over Europe went to Paris to show solidarity with the movement. Reacting to the dynamic protest of the people the police governed by the left government attacked with tear gas, flash-bangs, baton charges and water cannons. Hundreds were injured, in one case a person nearly died because he was hit by a teargas shell. With our Banner we wanted to draw attention to all the prisoners who couldn`t fight by our side that day. For Example…

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Kurzanalyse: Arbeitsmarktreformen (Frankreich)

10. Juni 2016 / Die politische, wirtschaftliche und soziale Krise in Frankreich verschärfte sich in den letzten Jahren kontinuierlich. Von dieser prekären Situation besonders betroffen ist die Jugend, bei der die Arbeitslosenquote rund 25% beträgt. In den Randgebieten der Städte, wo meist sozial schwache Familien wohnen, liegt die Jugendarbeitslosenquote sogar bei bis zu unglaublichen 70%. Gerade die Vororte waren immer wieder Brennpunkte von sozialen Protesten und Krawallen, die meist von der verhassten Polizei gnadenlos niedergeschlagen wurden. Spätestens seit den Anschlägen von Daesh (Islamischer Staat) im November 2015 hat sich in Frankreich ein autoritärer Polizeistaat etabliert. Als Anfang 2016 die sozialistische Regierung folgenschwere Reformen im Arbeitsgesetz ankündigte, formierten sich verschiedene Protestbewegungen, die ihren Unmut auf die Strasse trugen. Arbeitsmarktreform – um…

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Aufruf: am 14. Juni – auf nach Paris!

08. Juni 2016 / Wir unterstützen die Mobilisierungen, sich an der Grossdemo in Paris am 14. Juni, um 13.00 Uhr beim Place d`Italie zu beteiligen. Im Folgenden haben wir ein kleines FAQ zusammengestellt. Wer weitere Informationen haben will, kann uns eine Mail an agb@immerda.ch schreiben. Was ist in Paris und warum der 14. Juni? Am 14. Juni wird zu einer Grossdemo aufgerufen bei der über eine halbe Million(!) Menschen aus ganz Frankreich erwartet werden. Das Datum wurde bewusst während der Europameisterschaft gewählt, um Druck auf die Regierung auszuüben. Die dort seit drei Monaten kämpfenden Menschen rufen zudem dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und nach Paris zu reisen. In verschiedenen Ländern haben sich bereits Reisegruppen organisiert, um sich vor Ort…

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Infobroschüre zur Revolution: Rojbas Rojava

Klick hier für das PDF: Rojbas Rojava Die Broschüre wird alle sechs Monate aktuallisiert. Bei Fragen/Rückmeldungen kannst du uns eine Mail an agb@immerda.ch schicken. Wir, Anarchist*innen aus dem Raum Bern (Schweiz) haben zwischen Herbst 2014 bis Herbst 2015 mehrmals die autonomen Kantone in Rojava besucht. Dabei haben wir sehr unterschiedliche politische oder gesellschaftliche Situationen erlebt und wollen unsere gemachten Erfahrungen in dieser Broschüre bündeln. Dem Projekt Rojava werden verschiedene Etiketten aufgedrückt – von anarchistisch über kommunistisch bis hin zu demokratisch. Es scheint fast so, als wäre die Solidarität von der entsprechenden ideologischen Einordnung abhängig. Die Realität in Rojava zeigt aber, dass ideologische Grenzen aufgesprengt werden. Dass in der Schlacht gegen Daesh (Islamischer Staat) Anarchist*innen mit Kommunist*innen oder abenteuerlustigen Texaner Seite…

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