Kurzbericht OSZE-Konferenz (Hamburg)

08. Dezember 2016 / Vom 8. bis 9. Dezember fand in Hamburg das OSZE-Gipfeltreffen statt. Die Staatsgewalt nutzte den Anlass, um für den kommenden G20-Gipfel im Sommer 2017 zu üben. So sorgte das bisher grösste Polizeiaufgebot in der Geschichte von Hamburg mit über 13.000 PolizistInnen, Räumpanzern, 23 Wasserwerfern, 10 Hubschraubern, Reiterstaffeln und gut sichtbaren Scharfschützen für die Sicherheit der Konferenz. Die Kosten beliefen sich nach ersten Schätzungen auf über 120 Millionen Euro. Am 8. Dezember waren verschiedene Demonstrationen angemeldet worden, um gegen das Treffen zu protestieren. 16 Uhr Hachmannplatz – Hamburg für Kurdistan (https://hamburg4kurdistan.blackblogs.org/) Unter dem Motto «OSZE – Statt …

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Demo: Selbstsein & Selbst- verteidigung (Frankfurt)

03. Dezember 2016 / Mehrere hundert Menschen folgten am 03.12. dem Aufruf der JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan zu einer europaweiten Demo gegen Patriarchat, Kapitalismus und Nationalstaaten, sowie für Selbstbestimmung, Selbstverteidigung und Solidarität. Die Mobilisierung ist Teil der Kampagne „Selbstsein und Selbstverteidigung – Xwebûn – Xwe parastin“. Wie schon bei der europaweiten Jugenddemo im April dieses Jahres versuchte die frankfurter Polizei wieder einmal mit zahlreichen unsinnigen Auflagen die Teilnehmer*innen zu schikanieren und einzuschüchtern. So wurden beispielsweise Fahnen verboten und Logos mussten abgeklebt werden. Zudem gab es vor, während und nach der Demo zahlreiche Personenkontrollen. Dies verdeutlicht die strenge Überwachung …

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Türkei – This is where words end.

03. November 2016 / Heute zogen über 550 Menschen vom berner Bahnhofplatz zu der türkischen Botschaft. Die Stimmung vor der Botschaft war sichtlich aufgewühlt und sehr entschlossen. Fast zeitgleich beteiligten sich an zwei Demonstrationen in Zürich bis zu 500 Menschen. Während am Donnerstag der türkische Aussenminister Çavusoglu mit Bundesrat Burkhalter an einem Treffen in Bern die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei vertiefen konnte, setzte der türkische Staat am selben Abend zum wiederholten Mal seinen Repressionsapparat in Gang. 11 Abgeordnete der linken HDP, sowie zahlreiche kritische Journalist*innen wurden in der Türkei festgenommen. Über Stunden hinweg wurden soziale Kommunikationsmittel …

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Gemeinsam gegen staatliche Spaltungsversuche

18. Oktober 2016 / Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Oktober zu einer Öffentlichkeitsfahndung aufgerufen. Als Ende August am Rande einer kurdischen Demo ein türkischer Faschist der „Grauen Wölfe“ auftauchte und versuchte die Demo mit Provokationen und Beleidigungen zu stören, handelten anwesende Antifaschist*innen. Bei der kurzen Auseinandersetzung verletzte sich der Faschist leicht. Per Internetfahndung wird nun ein Mensch gesucht, der bei der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Wir wehren uns gegen die anhaltende Überwachung der Solidaritätsbewegung mit Rojava und Bakur (kurdische Gebiete in der Türkei) und wollen die staatlichen Spaltungsversuche nicht unkommentiert lassen. Erdogans Druck auf Europa Der Einsatz des umstrittenen …

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Plakat: LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei

27. August 2016 / Stoppt die Verfolgung von LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei – für die Befreiung aller Geschlechter*! In der Türkei nimmt die Gewaltbereitschaft gegenüber LGBTIQ-Aktivist*innen zu. 2015 wurde die jährliche Gay Pride Parade unter fadenscheinigen Gründen verboten. Menschen, die sich dennoch versammeln wollten, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen. Die Polizei ging gewaltsam gegen tausende Aktivist*innen vor und trieb die Menschen durch die Strassen Istanbuls. 2016 wurde die Parade erneut verboten. 150 Aktivist*innen versuchten auf den Taksim-Platz zu gelangen und sahen sich einem Sicherheitsaufgebot von mehreren hundert Spezialkräften gegenüber. Aktuell ist die Türkei auf dem besten Weg sich in …

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Faltblatt: Gegen den staatlichen Terror Erdogans

27. Juli 2016 / Das Faltblatt zum selber Ausdrucken findest du hier ->Faltblatt Seit dem gescheiterten Putschversuch einiger Teile des türkischen Militärs, lässt sich Erdogan als Alleinherrscher feiern. Tagelang gehen seine BefürworterInnen auf die Strassen, schwenken Nationalflaggen und jagen Andersdenkende. Nicht nur in der Türkei kommt es anschliessend zu gewalttätigen Übergriffen von Regimetreuen. Erdogan nutzt die Möglichkeiten, welche sich ihm durch den gescheiterten Putsch eröffnet haben aus, um tausende, ihm unliebsame Staatsangestellte zu entlassen und/oder einzusperren. So wurden: ● 2’854 RichterInnen und StaatsanwältInnen entlassen ● 1’577 Universitätsdekane zum Rücktritt gezwungen ● 21’738 DozentInnen staatlicher Schulen entlassen ● 22’000 Lehrlizenzen an …

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Europaweite Jugenddemo für Autonomie (Frankfurt)

02. April 2016 / Gestern Samstag am 02. April wurde zu einer Jugenddemo nach Frankfurt mobilisiert. Über 2000 kurdische, revolutionäre und antifaschistische Menschen aus ganz Europa folgten dem Aufruf. Auch wir sind nach Frankfurt gefahren und konnten hunderte Infobroschüren über Rojava verteilen. Die Polizei versuchte zahlreiche unsinnige Auflagen durchzusetzen. So sollten alle Fahnen verboten werden und auch Parolen oder Banner wurden zu einem grossen Teil untersagt. Dies ist lediglich ein kleiner Ausschnitt davon, wie die kurdische Bewegung in Deutschland tagtäglich schikaniert wird. Demonstrationen werden zwar erlaubt, aber nur wenn sie möglichst lautlos und unsichtbar stattfinden. Trotz der Einschüchterungsversuche der Polizei, …

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Sternenmarsch für Autonomie (Schützenmatte)

10. Februar 2016 / Rund 300 Menschen versammelten sich gestern auf der Schützenmatte und empfingen herzlich den Sternenmarsch für die Freilassung von Öcalan und für die Anerkennung der Autonomie der kurdischen Gebiete. Die rund 100 Teilnehmer*innen des Marsches waren erschöpft, aber weiterhin kämpferisch und entschlossen die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Es wurde zahlreiches Infomaterial aufgelegt, verschiedene Reden gehalten u.a. zur Revolution in Rojava und viele Gespräche über die Situation vor Ort geführt. Vor der verstärkten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen revolutionären, kurdischen, türkischen oder anarchistischen Gruppen scheint sich der Staat jedoch zu fürchten. So umstellte ein immenses Polizeiaufgebot die Schützenmatte …

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Gegen die Unterdrückung der kurdischen Frauen

08. Februar 2016 / Gegen die Unterdrückung der kurdischen Frauen Die kurdischen Regionen der Osttürkei wurden seit Monaten militärisch besetzt und erinnern stark an Kriegsgebiete. So wurden zahlreiche Häuser zerbombt, Panzer patrouillieren in den Strassen und über viele Städte wurden Ausgangssperren verhängt. Die Zivilbevölkerung wurde von Strom, Wasser und Nahrung abgeschnitten und mehrere hundert Menschen wurden von Sicherheitskräften umgebracht. Die Unterdrückung der Kurden in der Türkei wird seit Jahrzehnten systematisch vorangetrieben. Die kurdischen Frauen werden dabei besonders stark zur Zielscheibe des Staates. Sie wachsen in einer Gesellschaft auf, die von Rassismus und Armut geprägt ist und leiden zusätzlich unter patriarchalen …

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