Spontandemo: Gegen die Abschottungspolitik (Italien)

12. Juni 2018 / Rund 50 Menschen beteiligten sich heute an der Spontandemo gegen die (Abschottungs-)Politik der neuen italienischen Regierung. Seit die Lega und die 5-Sterne Partei an der Macht sind, setzen sie ihre angekündigte Politik gegen Migrant*innen und Armee in die Tat um. So wurden die italienischen Häfen für Rettungsschiffe geschlossen. Das Schiff „Aquarius“ konnte gestern und heute mit über 600 geretteten Menschen, darunter Kinder und Schwangere vor einem Hafen in Sizilien nicht anlegen. Weitere Schiffe werden in den kommenden Tagen ebenfalls italienische Häfen zusteuern. Die rassistische Rhetorik von Oben ermutigt neofaschistische Kreise die Worte in die Tat umzusetzen. Nur zwei Tage nach der Regierungsbildung wurde Soumayla Sacko durch einen Schuss aus 60 Metern hingerichtet, zwei weitere Tagelöhner ebenfalls…

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Kurzbericht: Globaler Aktionstag für Afrin

26. Mai 2018 / Angeführt von der kurdischen Jugend und begleitet mit vielen kreativen Transparenten, beteiligten sich rund 500 Menschen an der heutigen Afrin Demo in Bern. Der Umzug fand rund einen Monat nach der letzten grossen Solidaritätsdemo für Afrin statt, welche bekanntlicherweise eingekesselt wurde. Die heutige Route verdeutlichte einmal mehr, was der Staat und die Polizei von unserem Protest hält. Sie wollen uns unsichtbar machen und den Protest am liebsten ganz verbannen. Wir werden auch in Zukunft wieder auf die Strasse gehen – unbewilligt, radikal und solidarisch.

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Beteiligung 1. Mai

01. Mai 2018 / Heute beteiligten wir uns an den revolutionären und feministischen Blöcken in Zürich, Bern und Thun. Diese Blöcke machten einen kämpferischen Teil der Gewerkschaftsdemons aus. Bereits bei der Vordemonstration in Bern kamen einige hundert Menschen. Während dem offiziellen Gewerkschaftsumzuges schlossen sich weitere Menschen interessiert an. In Thun war der revolutionäre Block sogar grösser als der restliche Teil der Demonstration. Der heutige Zulauf hat zeigt, dass Parteien und Gewerkschaften für viele Menschen keine Alternativen zu diesem Herrschaftssystem zu bieten haben. Neue Utopien und Perspektiven sind gefragt. Darum lasst uns vernetzen, organisieren und unser Leben in die eigenen Hände nehmen.

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Aufruf für den rev. und FLTIQ*-Block 1. Mai

29. April 2018 / Der diesjährige 1. Mai findet zu einer Zeit von sozialen Kahlschlägen, wachsender Armut und steigender Kriegslust der kapitalistischen Krisenstaaten statt. Der 1. Mai ist und bleibt für uns als Anarchist*innen ein wichtiger Kampftag. Lasst uns zusammenschliessen und uns organisieren, damit wir das zerstörerische Übel der Herrschaft überwinden können. Der Wohlstand und der technische Fortschritt scheinen in der Schweiz unaufhaltsam. Dennoch spart der Staat seit Jahren konsequent und die Armut steigt in allen Altersgruppen. Dieser Trend ist nicht zufällig, sondern folgt der Logik des kapitalistischen Systems. Dieses System muss stetig wachsen und Profit zu Gunsten der Besitzenden abwerfen. Nach der Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren, wird der Verlust der Märkte auf uns alle abgewälzt, um so Wachstum…

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Kurzbericht: Solidaritätsdemo für Afrin

07. April 2018 / Rund 600 – 700 Menschen nahmen sich heute unbewilligt die Strasse, um sich solidarisch mit Afrin zu zeigen. Es wurden zahlreiche kreative Aktionen durchgeführt. Auf dem Baldachin gab es Transpiaktionen, es wurde ein Brunnen rotgefärbt, um auf das Blutvergiessen in Rojava hinzuweisen. Zudem wurden zahlreiche Plakate mit Informationen über gefallene Kämfer*innen und der Situation in Rojava gekleistert. Weiter hinterlies der Umzug zahlreiche Parolen an den Wänden. Die Polizei lies immer wieder unverständliche Durchsagen über ihre Wägen verlauten. Beim Bundesplatz und Käfigturm stellten sich die Polizei der Demo in den Weg. Diese zog selbstbestimmt Richtung Heiliggeistkirche, wo ein unvermittelter Angriff durch Gummischot aus nächster Nähe auf die Demo stattfand. Anschliessend wurde ein Kessel aufgezogen und die Innenstadt…

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Soli-Demo für Freiräume verhindert

25. Februar 2017 / Einige Eindrücke der verhinderten Demo heute. Rund 400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Umzug für mehr Freiräume, welche von einem Grossaufgebot der Polizei verhindert wurde. Dabei wurden mindestens zwei Menschen schwerverletzt. #Effy29 lebt weiter!

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Aufruf zu Soliaktionen & Spontandemo (Effi29)

22. Februar 2017/ An die 400 bis 450 Menschen zogen heute Abend spontan durch die Längasse, um gegen die Räumung der Effi29 zu demonstrieren. Nach der heutigen Räumung und der angedrohten Räumung der Besetzung «Fabrikool» für morgen Donnerstag, war die Stimmung der anwesenden Menschen entsprechend aufgeladen und wütend. Fehlende Wohnungen, stetige Mieterhöhungen und die schleichende Gentrifizierung in den Quartieren betreffen immer mehr Menschen in Bern. Während heute Morgen die Polizei noch mit massiver Gewalt gegen 19 Besetzer*innen vorging, verhielt sie sich angesichts der vielen Menschen an der Spontandemo sehr zurückhaltend. Für die nächsten Tage sind weitere Demos und Soliaktionen geplant, um den Druck auf der Strasse zu erhöhen und Solidarität mit den Inhaftierten zu zeigen. Bis dahin gibt es viele…

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Demo: Die Schweiz hat ein Rassismusproblem

04. Februar 2017 / Gut 1.300 bis 1.500 Menschen nahmen heute an der Antirassismus-Demo in Bern teil. Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen beteiligten sich mit Transparenten, Schildern, Flyern oder Klebern und trugen zu einer lautstarken Stimmung bei. Zudem wurden 1.000 Flyer mit rund 10.000 Klebern und einer Postkarte für Nekane als Beilage verteilt. Die Texte in den Flyern thematisierten den Rassismus in der Schweiz, die Inhaftierung von Nekane, die Rolle der Schweiz bei den Fluchtursachen weltweit und den Aufruf zu den Gegenmobilisierungen am 18. März. Besonders auffallend waren das enorme Polizeiaufgebot und die Einschüchterungsversuche der Staatsgewalt. Nachdem hin und her bezüglich der Demo-Route, markierten bereits am Mittag diverse Kastenwägen der Polizei in der Innenstadt ihre Präsenz. Nebst dem Kamerawagen, der von…

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