Bericht #baselnazifrei

24. November 2018 / Heute fanden in Basel die #baselnazifrei Proteste statt.  Da die letzte bewilligte Demonstration aus rechtsextremen Kreisen in der Schweiz bereits einige Jahre zurück lag, stellte der heutige Tag ein besonderes Ereignis dar. Für die demobilisierte antifaschistische Bewegung war es mal wieder eine Gelegenheit Strategie und Konzepte des Protestes in der Praxis anzuwenden. Während es bei den Nazis abzuschätzen galt, ob und inwiefern sie Leute auf die Strasse bringen können. Um es vorwegzunehmen am Ende standen sich rund 2`000 Antifaschist*innen rund 70 Neonazis gegenüber. Die Neonazis Die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) rief zu der rechten Kundgebung auf. Die Partei versucht seit einiger Zeit vom Neonazi-Image wegzukommen. Ein Blick auf die Kundgebungsteilnehmenden verdeutlichte einmal mehr, dass es…

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LIVE-TICKER #baselnazifrei

Letzte Infos zu #baselnazifrei: Antirep-Nr: Tel. +41 (0)78 972 21 13 Übersichtskarte: https://umap.osm.ch/m/1704/ Twitter AGB: https://twitter.com/ag_bern Ticker: https://barrikade.info/Liveticker-BaselNaziFrei-1629 Twitter: https://twitter.com/hashtag/baselnazifrei Facebook: https://facebook.com/Basel-Nazifrei-707683249618067

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Kurzbericht “Erinnern heisst Kämpfen”

09. November 2018 / Rund 500 Menschen erinnerten heute an den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Die Gefahr des Faschismus ist in Europa wieder Realität. Leider haben sich in den letzten 10-15 Jahren viele antifaschistische Gruppen demobilisiert. Deswegen waren wir heute mit einem Transparent “Antifaschismus reorganisieren” präsent. Auch in Bern war die antifaschistische Bewegung um die Jahrtausendwende prägend für die revolutionäre Bewegung. Damals war es unausweichlich aufgrund des Naziproblemes. Lasst uns nicht warten, bis es wieder zu spät ist. Deswegen kommt alle am 24.11. in Basel gegen die PNOS Demo und am 01.12. gegen den PNOS Parteitag in Bern auf die Strasse. Lasst uns zusammen tagtäglich antifaschistische Präsenz zeigen und uns Reorganisieren.  

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Bericht Streik & Demo Baubranche

01. November 2018 / Heute Morgen wurde auf den Baustellen im ganzen Kanton Bern gestreikt. Schon früh wurden die Baustellen besucht und Streikposten bezogen. Hier und da gab es vereinzelte Menschen, die versuchten den Streik zu brechen. So wurde beispielsweise auf einer Baustelle die Zugänge mit Eisenschlösser verbarrikadiert – gebracht hatte es schlussendlich nichts. Auch der Versuch polizeilich gegen Streikende vorzugehen lief ins Leere. Vereinzelt kam es sogar zu körperlichen Angriffen auf die Streikenden. Am Vormittag hatten sich rund 700 Bauarbeiter*innen und Unterstützer*innen auf der Baustelle der Bahn beim Bahnhof versammelt. Der Platz war besetzt worden, um einen Versammlungs- und Verpflegungsort zu ermöglichen. Gegen Mittag zog eine wütende Demonstration von der Schützenmatte zum Helvetiaplatz. Die Route wurde anschliessend bis zum…

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Communiqué Demo gegen das Patriarchat

27. Oktober 2018 / Trotz dem Regen und der Kälte, war die heutige Demo gegen das Patriarchat laut und kämpferisch. Circa 200 Menschen nahmen sich die Strassen von der Berner Altstadt, über den Bahnhofplatz, durch die Ausgangsmeile Aarbergergasse und zur Reitschule, wo es noch Essen für alle gab. Via https://gegenpatriarchat.noblogs.org/ Während der Demo wurden Parolen gerufen, Flyer verteilt und Feuerwerk gezündet. Die Demo wurde mehrmals durch männlich gelesene Menschen angepöbelt und provoziert, liess sich jedoch nicht einschüchtern. Dies unterstreicht auch die Notwendigkeit solcher Demos und die Aktualität der Thematik. Ganz Absurd war, dass die Polizei mehrmals männlich gelesene Menschen, die in der Nähe der Demo standen, weggeschickt hat. Es schien als versuche die Polizei uns zu „beschützen“, wir wollen und…

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Berlin: Liebig34 verteidigen! & Besetzung Weide63

29. September 2018 / Liebig34 verteidigen! Die Liebig ist eine anarcha-queer-feministisches Hausprojekt an der Liebigstrasse, in der schätzungsweise 40 Menschen leben. Die liebig34 gehört zu den letzten verbliebenen Häusern im Kiez, die bei der grossen Besetzungswelle in den 90ern erkämpft wurden. Andere Projekte wie beispielsweise die Liebig14 wurden bereits geräumt oder weggentrifiziert. Der Immobilienhai Padovicz, Eigentümer der Liebig34, besitzt rund 200 (!) weitere Objekte in Friedrichshain, die bereits aufgewertet wurden oder gewinnbringend leer stehen. Gesprächsangebote seitens der Liebig34 wurden von Padovicz bisher unbeantwortet gelassen. Zur Verteidigung der Liebig34 wurde deswegen am Samstag zu einer Demonstration aufgerufen. Angemeldet waren rund 200 Leute, gekommen sind am Ende über 1500 Menschen. Die Stimmung war spürbar angespannt. Die Demonstrationsroute führte durch den Kiez vorbei…

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#erdogannotwelcome -Demo in Berlin

28. September 2018 / Heute beteiligten sich rund 7500 Menschen an der #erdogannotwelcome Demonstration in Berlin. Die hunderten Inter- und Antinationalist*innen unterstützt durch zahlreiche Gruppen aus der Schweiz bildeten dabei den grössten Block in der Demonstration. Nebst Parolen und Rauch, wurde eine grosse PKK-Fahne entrollt, was eine direkte Aktion gegen das PKK-Verbot in Deutschland darstellte. Des Weiteren waren antipatriarchale Botschaften innerhalb des Blockes stark präsent. Die geringe Mobilisierung, gerade innerhalb der revolutionären Linken, war in Anbetracht des Ereignisses eher mangelhaft. Während Erdogans faschistoider und islamistischer Ideologie heute eine Plattform geboten wurde, wird die Revolution in Rojava von der türkischen Armee militärisch bedroht. Ohne eine aktive Praxis und einer selbstkritischen Theorie werden wir in Momenten wie heute nur sehr schwer in…

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Frauen*streikblock an der Lohngleichheitsdemo

22. September 2018 / Heute nahmen sich 20`000 Personen die Strasse. Wir beteiligten uns zusammen mit hunderten anderen am Frauen*streikblock, um revolutionäre Perspektiven in die Demonstration hineinzutragen. Nach dem offiziellen Umzug zum Bundesplatz liefen wir lautstark durch die Innenstadt und konnten so auch auf belebten Strassen auf unsere Anliegen hinweisen. Feministische Kritik wird in der Schweiz und auch anderswo immer noch ignoriert. Deshalb müssen wir uns als Unterdrückte zusammen organisieren und nicht den Kräften vertrauen, welche unsere Kämpfe vereinzeln wollen. Es ist somit auch wichtig stets kritisch unsere eigenen Kämpfe zu hinterfragen: Warum ist es immer noch so schwer sich autonome, unabhängige Räume zu schaffen? Wie können wir den Ängsten begegnen und Autonomie als Bereicherung und Empowerment auch für die…

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