Aufruf: noS20 – Gegen den Gipfel der Herrschaft

01. September 2018 / Burgfrieden brechen! Am 20. September lädt die österreichische Regierung in ihrer Funktion als EU-Ratspräsidentschaft zu einem informellen Treffen der Staats- und Regierungschefs in Salzburg. In den vergangenen Wochen und Monaten haben die rechten Regierungen der EU bereits zahlreiche Verschärfungen in der Asyl- und Sicherheitspolitik durchgesetzt. Das informelle Treffen dient zur Vorbesprechung der nächsten Sitzung des Europäischen Rates bei der weitere Verschärfungen angedacht sind. Gegen das Vorantreiben der rechten Agenda rufen verschiedene Gruppen zum Protest auf. Komm auch du am 20. September zur überregionalen Demo in Salzburg. „Ein Europa, das schützt“ Seit Anfang 2018 besteht die neue alte Regierung aus der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ). Die FPÖ, historisch aus ehemaligen Mitgliedern…

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Transpiaktion für anarchistische Gefagenene

25. August 2018 / Heute Abend haben wir zusammen mit der RJG Bern und Einzelpersonen in einer gemeinsamen Aktion an die zahlreichen anarchistischen Gefangenen auf der ganzen Welt, wie beispielsweise in Russland, den Gefangenen der „united we stand“ Kampagne oder dem Prisonstrike in den USA erinnert. Dies fand im Rahmen der Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene statt. Drinnen wie Draussen – united we stand! Darum lasst uns am 28. und 29. September den Kampf aller Anarchist*innen verbinden und den Protest gegen Erdogan, Steinmeier und allen anderen Herrschenden auf die Strasse tragen. Nach den entschlossenen Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg, hat der Staat zur Jagd auf die radikale Linke geblasen. Die Kampagne „united we stand“ solidarisiert sich mit den Gefangenen. Solidarische…

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Umstrukturierung der Gruppe

08. August 2018 / In eigener Sache: Die Anarchistische Gruppe Bern, hat sich in den letzten Monaten verändert. Hinter uns liegt eine Zeit, in der wir uns mit der internen Zusammenarbeit auseinandergesetzt haben. Nach einem intensiven Denk- und Diskussionsprozess ist uns heute klar, dass wir neue Wege gehen wollen. Die Neuorientierung wurde notwendig, weil wir alle mit der bisherigen Praxis nicht mehr zufrieden waren. Aus dem Gruppenprozess ging hervor, worauf es – neben den politischen Aktionen – auch noch ankommt, somit beenden wir den Prozess mit neuem Wissen. Daraus folgt, dass sich die personelle Struktur der Gruppe ändern wird. Neue Mitglieder werden dazustossen, andere werden uns verlassen. Die Umstrukturierung ist nicht als Spaltung zu sehen, sondern als eine Chance für…

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Aufruf Antifarally

05. August 2018 / Wie gehts? 1. Aktion überlegen 2. Do it! Natürlich mit der nötigen Vorsicht. 3. Halte das Ganze auf einem Foto/Film fest. Achte allenfalls darauf, dass Gesichter unkenntlich gemacht wurden. 4. Lade das Foto auf Instagram mit dem #Antifarally oder schicke das Foto an: antifarally@immerda.ch – wir stellen das erhaltene Material sicher für Dich online und verpixeln Gesichter falls notwendig. Antifasommer 2018 Seit dem Aufruf zur 1. Antifarally 2017 ist viel geschehen. Trotz eindrücklichem Widerstand der Kurdischen Freiheitsbewegung ist Afrin gefallen, währenddessen Erdogan mit faschistischen Mitteln versucht, seine Macht in der Türkei zu festigen. Der Bund hat beschlossen, eritreische Geflüchtete wieder in ihr Heimatland auszuschaffen, da es für diese angeblich keine begründete Angst vor Verfolgung mehr gibt.…

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Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen!

25. Juni 2018 / Text via IWW JAM Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen! Gestern demonstrierte rund ein Dutzend Aktivist*innen vor der US-Botschaft in Bern für die Freiheit von über 40 angeklagten Trump-Gegener*innen, denen in den USA der Prozess gemacht wird, weil sie sich am 20. Januar 2017 (J20) angeblich oder tatsächlich an Protesten gegen den Amtsantritt von Donald Trump beteiligt haben. Die Staatsanwaltschaft forderte im Nachgang zu den Protesten drakonische Haftstrafen von über 60 Jahren – wegen der blossen Teilnahme an einer Kundgebung. Unter den Angeklagten befinden sich auch Mitglieder der IWW (Industrial Workers of the World). Die Teilnehmer*innen der heutigen Mahnwache folgten denn auch einem Aufruf der von der Nordamerikanischen Regional Aministration (NARA) der IWW und verlangten ein sofortiges…

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Prochoice united

16. Juni 2018 / Gestern gab es in Bern, Deutschland und Österreich Soli-Aktionen für querfeministische Kämpfe und gegen fundamentalistische Aufmärsche. In Salzburg stehen aktuell 24 Aktivist*innen vor Gericht, weil sie gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ demonstriert haben. In Wien störten Dutzende den „Marsch für die Familie“ und in Annaberg-Buchholz demonstrierten rund 600 Menschen gegen den „Schweigemarsch“ von 500 Fundis. Auch in Bern soll am 15. September der reaktionäre Marsch fürs Läbe stattfinden. Ein Aktionsmonat ist in Planung und bald werden die ersten Infos folgen. In Zeiten der politischen und wirtschaftlichen Krise erstarken europaweite faschistische Kräfte. Auch christlich-fundamentalistische Aufmärsche erhalten in Deutschland und Österreich Zulauf von Gruppierungen wie der AfD, der Identitären Bewegung und Neonazis. Sie alle verbindet eine antifeministische Haltung, welche das…

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Kurzbericht: Zwischen uns keine Grenzen

16. Juni 2018 / Rund 2.500 Menschen beteiligten sich heute an der Antirassismus-Demo in Bern. Erfreulicherweise setzte sich ein grosser Teil der Teilnehmer*innen aus den verschiedenen migrantischen Communities zusammen. Gleichzeitig ist es ein Ausdruck verschiedener Verschlechterungen im Asylsystem. Vor allem für viele Menschen aus Afghanistan und Eritrea droht nach jüngsten Verschärfungen eine Abschiebung. Die Botschaften an der heutigen Demo waren äusserst vielfältig. So wurden beispielsweise die Regularisierung von Sans-Papiers gefordert, auf die schlechte Situation von Geflüchtete mit F-Aufenthaltsstatus aufmerksam gemacht und hingewiesen, dass Flucht immer legitim ist. #refugeeswelcome  

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Für einen Frauen*streik von Unten!

14. Juni 2018 / Für einen Frauen*streik von Unten! Heute vor 27 Jahren streikten rund 500`000 Frauen* – es war der grösste Streik in der Geschichte der Schweiz. 2019 wollen verschiedene Parteien und Gewerkschaften mit der Forderung zur Umsetzung der Lohngleichheit einen neuen Streik lancieren. Verbesserungen in diesem System sind nicht grundsätzlich abzulehnen, doch eine grundlegende Veränderung kann nicht von Oben kommen. Ein Streik war und ist immer ein Mittel von Unten gewesen. Somit liegt es an uns allen unsere Bedürfnisse zu organisieren und dafür zu streiken. Wir wollen einen Streik mit revolutionären, feministischen, migrantischen und antikapitalistischen Inhalten, die das Gesamte in Frage stellt. Für einen Frauen*streik von Unten! Soziale Brüche in der Schweiz 2018 jährt sich zum 100mal der…

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