Kurzbericht: Demo gegen PNOS-Parteitag

01. Dezember 2018 / Heute gingen in Bern rund 1000 Menschen gegen den PNOS Parteitag und Rechtsextremismus auf die Strasse. Trotz der Bewilligung hatte die Demo einen entschlossenen und militanten Charakter. Auffallend viele junge Antifaschist*innen liefen mit und zeigten, dass Antifaschismus nach wie vor ein wichtiges Thema ist. Bleibt dennoch wachsam bezüglich neuer Infos zum Parteitag der PNOS, diese werden am Abend auf barrikade.info aufgeschalten. Anbei der Aufruf Text, denn wir zu Hunderten verteilt haben: Kein Platz für PNOS und andere Nazis Volles Programm im Kalender der Schweizer Neonazis. Viel haben sie sich vorgenommen in diesem Winter. Gleich mit zwei Mobilisierungen erscheinen sie auf dem Radar. Obwohl das Feld rechter parlamentarischer Politik von der SVP bereits mit deren menschenverachtender Ideologie…

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Bericht #baselnazifrei

24. November 2018 / Heute fanden in Basel die #baselnazifrei Proteste statt.  Da die letzte bewilligte Demonstration aus rechtsextremen Kreisen in der Schweiz bereits einige Jahre zurück lag, stellte der heutige Tag ein besonderes Ereignis dar. Für die demobilisierte antifaschistische Bewegung war es mal wieder eine Gelegenheit Strategie und Konzepte des Protestes in der Praxis anzuwenden. Während es bei den Nazis abzuschätzen galt, ob und inwiefern sie Leute auf die Strasse bringen können. Um es vorwegzunehmen am Ende standen sich rund 2`000 Antifaschist*innen rund 70 Neonazis gegenüber. Die Neonazis Die Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) rief zu der rechten Kundgebung auf. Die Partei versucht seit einiger Zeit vom Neonazi-Image wegzukommen. Ein Blick auf die Kundgebungsteilnehmenden verdeutlichte einmal mehr, dass es…

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Kurzbericht “Erinnern heisst Kämpfen”

09. November 2018 / Rund 500 Menschen erinnerten heute an den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Die Gefahr des Faschismus ist in Europa wieder Realität. Leider haben sich in den letzten 10-15 Jahren viele antifaschistische Gruppen demobilisiert. Deswegen waren wir heute mit einem Transparent “Antifaschismus reorganisieren” präsent. Auch in Bern war die antifaschistische Bewegung um die Jahrtausendwende prägend für die revolutionäre Bewegung. Damals war es unausweichlich aufgrund des Naziproblemes. Lasst uns nicht warten, bis es wieder zu spät ist. Deswegen kommt alle am 24.11. in Basel gegen die PNOS Demo und am 01.12. gegen den PNOS Parteitag in Bern auf die Strasse. Lasst uns zusammen tagtäglich antifaschistische Präsenz zeigen und uns Reorganisieren.  

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Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen!

25. Juni 2018 / Text via IWW JAM Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen! Gestern demonstrierte rund ein Dutzend Aktivist*innen vor der US-Botschaft in Bern für die Freiheit von über 40 angeklagten Trump-Gegener*innen, denen in den USA der Prozess gemacht wird, weil sie sich am 20. Januar 2017 (J20) angeblich oder tatsächlich an Protesten gegen den Amtsantritt von Donald Trump beteiligt haben. Die Staatsanwaltschaft forderte im Nachgang zu den Protesten drakonische Haftstrafen von über 60 Jahren – wegen der blossen Teilnahme an einer Kundgebung. Unter den Angeklagten befinden sich auch Mitglieder der IWW (Industrial Workers of the World). Die Teilnehmer*innen der heutigen Mahnwache folgten denn auch einem Aufruf der von der Nordamerikanischen Regional Aministration (NARA) der IWW und verlangten ein sofortiges…

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Spontandemo: Gegen die Abschottungspolitik (Italien)

12. Juni 2018 / Rund 50 Menschen beteiligten sich heute an der Spontandemo gegen die (Abschottungs-)Politik der neuen italienischen Regierung. Seit die Lega und die 5-Sterne Partei an der Macht sind, setzen sie ihre angekündigte Politik gegen Migrant*innen und Armee in die Tat um. So wurden die italienischen Häfen für Rettungsschiffe geschlossen. Das Schiff „Aquarius“ konnte gestern und heute mit über 600 geretteten Menschen, darunter Kinder und Schwangere vor einem Hafen in Sizilien nicht anlegen. Weitere Schiffe werden in den kommenden Tagen ebenfalls italienische Häfen zusteuern. Die rassistische Rhetorik von Oben ermutigt neofaschistische Kreise die Worte in die Tat umzusetzen. Nur zwei Tage nach der Regierungsbildung wurde Soumayla Sacko durch einen Schuss aus 60 Metern hingerichtet, zwei weitere Tagelöhner ebenfalls…

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Solidarität nach Mord an Soumayla Sacko (It)

04. Juni 2018 / Solidaritätsaktionen in Bern, nach der Ermordung an Soumayla Sacko in Italien. Schluss mit Rassismus und Ausbeutung. Solidarität mit den migrantischen Landarbeiter*innen von Gioia Tauro DIE JAGD AUF DIE ARMEN IST ERÖFFNET Am Samstag Abend wurde im kalabresischen Gioia Tauro Soumaila Sacko, ein malischer Migrant, der stets an vordester Front in den Kämpfen für die Rechte der migrantischen Landarbeiter*innen stand, durch einen Schuss in den Kopf getötet. Der Täter wurde noch nicht gefasst, doch uns ist der politische und moralische Mandant bekannt: Matteo Salvini, Leader der rassistischen Lega und neuer Innenminister Italiens in der 5-Sterne-Lega-Regierung, der nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt in den Medien erklärte: „Ich habe die Nase voll von den Unbestraften, die tun und…

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Kurzbericht: Stoppt den Krieg in Afrin

10. Februar 2018 / Ein Kurzbericht zum versuchten Fascho-Angriff und der repressiven Haltung gegen über der Soli-Demo für #Afrin Rund 200-300 Menschen beteiligten sich heute an verschiedenen Aktionen in Solidarität mit Afrin. Im Vorfeld hatte die Stadt jegliche Umzüge verboten. Während in Zürich 15`000 und in Basel einige tausend Menschen zumindest durch die Strassen laufen konnten, verbietet Bern zum wiederholten Mal sichtbaren Protest auf der Strasse. Dementsprechend riefen heute diverse revolutionäre Gruppen zu einem unbewilligten Protest auf. Vor dem Beginn der Demo wurde der Baldachin besetzt und gut sichtbare Transparente aufgehängt. Die Demonstration zog vom Bahnhofplatz durch die Innenstadt zur bewilligten Platzkundgebung auf dem Bundesplatz. Rund um den Bundesplatz wurden willkürlich Jugendliche einer Personenkontrolle unterzogen. Nachdem die Platzkundgebung beendet wurde,…

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Kurzbericht Naziaufmarsch in Leipzig

18. März 2017 / Am 18. März wollten Neonazis der Partei «die Rechte» durch ein linkes Viertel in Leipzig marschieren. Die angekündigte Route wurde ihnen jedoch gerichtlich untersagt und so mussten die Neonazis eine Alternativeroute laufen. Um den Aufmarsch zu schützen, wurden rund 2.000 PolizistInnen aus ganz Deutschland aufgeboten. Die antifaschistischen Proteste sahen vor, den rechten Aufmarsch zu blockieren. Bei einer ersten grösseren Demo mit rund 600 Leuten wurde ein erster leider erfolgloser Ausbruchsversuch unternommen, um auf die Route der Neonazis zu gelangen. Nachdem Ende der ersten antifaschistischen Demo, zogen Hunderte in Kleingruppen los, um die Strecke der Rechten zu blockieren. Dabei kam es zu unzähligen Spontandemos, Blockadeversuchen, Störaktionen und vereinzelten militanten Aktionen. Der Marsch der Neonazis konnte zwar nicht…

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