Aktionstag gegen Arbeit auf Abruf

Aktionstag gegen Arbeit auf Abruf

Seit Beginn der Corona-Krise herrscht in der Schweiz immer mehr Armut. Tausende standen von heute auf morgen ohne Arbeit und Einkommen da. Besonders hart hat es diejenigen Menschen getroffen, die auf Abruf arbeiten. Denn sie haben kaum Anrecht auf Versicherungsgelder, wenn sie nicht mehr zur Arbeit aufgerufen werden. Schwankt der Beschäftigungsgrad um mehr als 20 Prozent, gibt es keinen Anspruch auf Arbeitslosenversicherung. Um von der Kurzarbeitsentschädigung profitieren zu können, muss eine Person seit mindestens sechs Monaten im gleichen Unternehmen angestellt sein. Dies trifft für die meisten der rund 220‘000 Menschen, die in der Schweiz – vor allem im Gastgewerbe – auf Abruf arbeiten, nicht zu.

Darum rufen wir zum schweizweiten Aktionstag gegen Arbeit auf Abruf auf:

Samstag 29. August 2020 Bern:

11:00 Austausch zur aktuellen Krise, Arbeit auf Abruf und Widerstandsformen von prekär Angestellten, Reitschule Bern

13:00 gemeinsames Mittagessen, Reitschule Bern

14:00 Kundgebung „Null-Bock auf Null-Stundenverträge“, Casinoplatz Bern

++ Bringt Hygienemasken mit ++

Wir fordern die Abschaffung der Arbeit auf Abruf! Wir wollen eine Mindestarbeitszeit in jedem Vertrag!

Allianz gegen Sozialapartheid, Syndibasa, Gastra-Kollektiv, Solifon Basel und Zürich