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 edia-org/
SUMMARY:Aktionstag Verbot von linksunten.indymedia.org
DESCRIPTION:Aktionstag anlässlich des Jahrestages der Razzien zum Verbot v
 on linksunten.indymedia.org\nMedien Repression - Knast Linksunten Indymedi
 a\n\n[25.08.] Wütend gegen Verbote – Aktionstag anlässlich des Jahrest
 ages der Razzien zum Verbot von linksunten.indymedia.org\n\nNach den Riots
  zum G20 von Hamburg begann ein neuer Feldzug des deutschen Staates gegen 
 „die Autonomen“. Zu Beginn der Repressionskampagne verbot das Bundesin
 nenministerium im Sommer 2017 die linksradikale Medienplattform linksunten
 .indymedia.org und ließ am 25. August mehrere Wohnungen und das Autonome 
 Zentrum KTS in Freiburg im Breisgau durchsuchen. Seither existiert die Web
 site nicht mehr. Zahlreiche Verfahren laufen gegen die Maßnahmen – der 
 Staat wiederum strengt umfangreiche Ermittlungen gegen vermeintliche krimi
 nelle Vereinigungen nach §129 aus der Region an – Linksunten wurde für
  sich auf der Basis des Vereinsgesetzes\, also verwaltungsrechtlich illega
 lisiert.\n\nDie Zensur von Indymedia linksunten ist ein weiterer besorgnis
 erregender Schritt in Richtung weniger Freiheiten und mehr Kontrolle. Euro
 paweit werden\, wie zuletzt etwa in Frankreich\, Netzwerkdurchsuchungs-\, 
 Polizei- und Zensurgesetze eingeführt oder verschärft.\n\nIndymedia link
 sunten\, als einst revolutionäres Werkzeug sozialer Bewegungen\, verschwa
 nd nicht klanglos und wird in der Idee so schnell nicht sterben. Zahllose 
 weitere Repressionsschläge infolge der G20-Proteste zeigten schnell auf\,
  wie sehr Plattformen dieser Qualität fehlen und wie sehr der Staat nicht
  locker lässt um sich Rächen zu können. Nach der Zensur konnten die Lei
 dtragenden öffentlicher Fahndungsaufrufe der Hamburger Polizei und über 
 80 Razzien im In- und Ausland nur selten sichtbar aufeinander Bezug nehmen
 . Im deutschsprachigen Raum wird es auch besonders seit seit der neuen Ver
 schärfung der staatlichen Befugnisse in sozialen Netzwerken immer enger f
 ür autonome Medienpolitik im weitesten Sinne.\n\nEine Repressionssteigeru
 ng gegen Linke findet ganz im Einklang mit rechten und rechtspopulistische
 n Forderungen statt und soll das Kapital vor allgegenwärtigem „Terror
 “ schützen. Die mit Verboten\, Großfahndungen und internationalen Razz
 ien erfolgende Repression hat nach Hamburg eine neue Qualität erreicht. N
 ach den von den Behörden des Bundes und der Hansestadt provozierten Aussc
 hreitungen vom vergangenen Sommer werden sich verteidigende\, emanzipatori
 sche Bewegungen mit Hilfe der meisten „Medien“ zur „schwarzen Gewalt
 “ hochstilisiert\, um den Ausbau polizeistaatlicher Befugnisse zu legiti
 mieren.\n\nAnlässlich des Jahrestages der Razzien in Freiburg wollen wir 
 sichtbar machen\, dass wir niemals das Maul halten werden und unsere Solid
 arität stärker ist als ihre Repression.\n\nWir rufen solidarische Genoss
 *innen in Nah und Fern dazu auf mit großen\, kleinen\, lauten und leisen 
 Aktionen aufzuzeigen\, dass Zensur\, weitere freiheitsfeindliche Gesetzgeb
 ungen und Polizeimaßnahmen von uns weder geschluckt noch unbeantwortet bl
 eiben werden.\n\nSolidarisch gegen Verbote ! Auf die Straßen am 25. Augus
 t ! DIY Against The State !
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