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URL:https://anarchistisch.ch/agenda/anti-wef-demo/
SUMMARY:Anti-WEF Demo
DESCRIPTION:https://revolutionär.ch/?p=4029\n\n“Eine globale Architektur
  schaffen\, in Anbetracht der 4. Industriellen Revolution.” Unter diesem
  Motto treffen sich einmal mehr die sogenannten Führer*innen aus Politik 
 und Wirtschaft in Davos\, um die Probleme der Welt anzugehen. Doch wissen 
 wir\, dass sie das nicht können\, denn ihr hoch aufgebautes Kartenhaus st
 ürtzt langsam in sich selbst ein. Und so scheint auch das Weltretter*inne
 n Bild des Forums langsam zu zerbröckeln.\n\nÜber strukturelle Veränder
 ungen in Bezug auf technischen Fortschritt\, über Cybersicherheit\, über
  Humankapital und ja sogar über Umweltschutz soll diskutiert werden. Das 
 Verstärken der internationalen Beziehungen und die Zusammenarbeit soll Gr
 undlage genug sein\, all das zu realisieren. Und wenn die Damen und Herren
  am WEF schon dabei sind\, wollen sie auch noch über Frieden und Versöhn
 ung sprechen\, denn auch das soll die Stärkung der internationalen Bezieh
 ungen möglich machen. Mit wem genau man da diskutiert scheint nebensächl
 ich. Denn die geladenen und teilnehmenden Personen repräsentieren die Sta
 aten die Krieg treiben\, die globalen Probleme erst schaffen und die Firme
 n die davon profitieren.\n\nWeltweit erstarken autoritäre\, konservative 
 und faschistische Parteien. Sie ziehen in Parlamente ein und bilden Regier
 ungen. In Italien gewannen die 5 Sterne Bewegung zusammen mit der faschist
 ischen Lega Nord die Wahlen und stellen nun die Regierung. In Österreich 
 regiert die FPÖ\, die aus einem Zusammenschluss von Nationalsozialist*inn
 en nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde\, gemeinsam mit der ÖVP. Diese 
 forderten am EU Gipfel in Salzburg die Grenzschutzagentur Frontex von 1’
 600 auf 10’000 Personen aufzustocken. Sowohl in Polen als auch in Ungarn
  stellen nationalkonservative Parteien zusammen mit Rechtspopulist*innen d
 ie Mehrheit in den Parlamenten\, was sich extrem auf die Lage von Minderhe
 iten in diesen Ländern auswirkt. In der Türkei treibt das Militär unter
  der Führung des Präsidenten Erdogan einen fürchterlichen Krieg gegen d
 ie kurdische Bevölkerung und linke Opposition und ist sich dabei nicht zu
  schade mit Terroristen des IS zusammenzuarbeiten. In den USA ist nach wie
  vor Donald Trump an der Macht und auch in Brasilien regiert nun ein Mann 
 der öffentlich Frauen\, Homosexuelle und andere Minderheiten diskriminier
 t. Auf den Philippinen ist zur Zeit Duterte an der Macht\, der öffentlich
  zu Mord an Drogensüchtigen und Kriminellen aufruft. Die Liste faschistis
 cher und rechter Politiker und Parteien im Aufschwung ist traurigerweise n
 och länger. Doch aus all diesen Ländern werden Regierungschefs\, Aussenm
 inister oder Abgeordnete an dem Forum in Davos teilnehmen. Und sie werden 
 das WEF nicht als eine Möglichkeit zur Diskussion über Frieden und Vers
 öhnung sehen\, sondern werden die Gelegenheit nutzen\, um ihre eigenen In
 teressen durchzusetzten.\n\nEs sind aber weit mehr als nur die Regierungen
  die am Forum in Davos teilnehmen werden. Aus aller Welt strömen Vertrete
 r riesiger Konzerne ans WEF. Unter ihnen sind Vertreter*innen von Grossban
 ken wie UBS\, Credit Suisse oder HSBC\, alles Banken die sich an umstritte
 nen Projekten wie der Dakota Access Pipeline beteiligen oder in die Rüstu
 ngsindustrie investieren. Auch andere WEF Partner wie die ABB fördern die
  Produktion von Waffen und Kriegstechnologie. Sie alle verbindet das Gesch
 äft am Krieg. Dabei spielt es keine Rolle\, an wen man die Waffen verkauf
 t oder was damit gemacht wird. Hauptsache die Konflikte halten an und die 
 Lieferungen nehmen zu. Auf das Leiden der lokalen Bevölkerung in den Krie
 gsregionen wird dabei keine Rücksicht genommen. Ebenfalls werden Vertrete
 r*innen von BlackRock\, Nestlé\, Glencore und Monsanto nach Davos reisen\
 , Firmen die massgeblich an Verarmung oder Landgrabbing in Drittweltstaate
 n verantwortlich sind und durch Monopole und Abzockungsverträge tausenden
  Bauern die Lebensgrundlage entziehen.\n\nDer unendlichen Gier nach Profit
  und Macht\, die sich am Forum in Davos trifft\, sind kaum Grenzen gesetzt
 . Ob national\, autoritär oder wirtschaftsliberal spielt hier überhaupt 
 keine Rolle. Den Herrschenden in Davos geht es darum\, ihr Kapital zu stei
 gern. Doch dies wird ihnen nicht ewig gelingen. Überall auf der Welt regt
  sich starker Widerstand gegen diese Politik. Sei das bei den G20 Gipfeln 
 in Hamburg oder Buenos Aires\, in Brasilien bei Protesten gegen den neuen 
 Präsidenten\, in Frankreich bei den Aufständen der Gelbwesten oder in Ro
 java wo die Revolution und eine solidarische Gemeinschaft aktiv gelebt wir
 d. Der Kapitalismus zeigt immer wieder Zerfallserscheinungen. In der Schwe
 iz findet er aber weiterhin in Davos ein ruhiges Hinterland um sich zu st
 ärken.\n\nLassen wir das nicht mehr länger tatenlos geschehen! Nehmen wi
 r uns die Strasse um unseren Protest laut kundzutun! Lassen wir die Herrsc
 henden unsere Wut fühlen! Kein ruhiges Hinterland für Nazis und Kapitali
 st*innen! Bringen wir das Kartenhaus zum einstürzen! End Wef\, End Capita
 lism! Für die soziale Revolution!
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