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 -roten-tomate/
SUMMARY:»Flucht – kein Ankommen?« Schattenseite der roten Tomate
DESCRIPTION:https://www.facebook.com/events/1335934189752516/\n\nEine Veran
 staltung des Solifonds\n\nllegalisierte Migrant_innen und ihr Arbeitskampf
  – Über die Situation und Perspektiven der Erntearbeiter_innen in Süde
 uropa\n\nAuf den Feldern der industriellen Gemüse- und Obstplantagen Süd
 europas arbeiten Tausende LandarbeiterInnen unter unerträglichen Bedingun
 gen. Viele von ihnen sind illegalisierte Migrant_innen\, meist aus der Sub
 -Sahara\, und haben keine Chance auf gültige Arbeits- und Aufenthaltspapi
 ere in Europa.\nDas Verhältnis der EU-Staaten wie auch der Schweiz zur Mi
 gration ist von Widersprüchen gekennzeichnet: Einerseits werden illegalis
 ierte Migrant_innen als «wachsender Druck auf Europa» dargestellt\, den 
 es zu bekämpfen gelte. Andererseits drücken die gleichen Staaten beide A
 ugen zu\, wenn illegalisierte Migrant_innen als irregulär Beschäftigte d
 ie nationalen (Land-)Wirtschaften aufrecht erhalten.\n\nDie Veranstaltung 
 thematisiert die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die sozialen Kämpfe
  von illegalisierten Landarbeiter_innen in der Landwirtschaft in Südeurop
 a.\n\nEine Diskussionsveranstaltung mit:\nPapa Latyr Faye\, Sprecher des i
 talienisch-senegalesischen Vereins «Ghetto out – Casa Sankara». Er wir
 d über die Situation in der Tomatenernte in Apulien berichten. Exemplaris
 ch für die Situation und die Kämpfe ist das so genannte Ghetto von Rigna
 no\, wo in der Hochsaison bis zu 2‘000 Landarbeiter_innen eine Bleibe in
  Karton- und Plastikhütten finden. Das Ghetto sowie die Koordination der 
 Landarbeit werden durch mafiöse Netzwerke verwaltet. Eine Gruppe von Sene
 gales_innen setzte sich seit dem Jahr 2013 für eine Veränderung dieser L
 age ein.\n\nSpitou Mendy und Carmen Cruz Paredes von der Landarbeiter_inne
 n-Gewerkschaft\nSOC-SAT sprechen über die Landarbeiter_innen in Andalusie
 n. In der Provinz Almería arbeiten im ca. 40‘000 Hektaren umfassenden P
 lastikmeer Tausende Arbeiter_innen aus Marokko\, Mali und dem Senegal in d
 er industrialisierten Gemüseproduktion. SOC-SAT setzt sich seit über zeh
 n Jahren für die Regularisierung aller Erntearbeiter_innen ein\, kämpft 
 gegen Lohnraub\, Rassismus und für eine ökologische Landwirtschaft. Die 
 Protagonist_innen der Gewerkschaft sind ausschliesslich Migrant_innen – 
 ein Beispiel gelebter Selbstorganisation.
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