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URL:https://anarchistisch.ch/agenda/free-hanna-demo/
SUMMARY:Free Hanna Demo
DESCRIPTION:Wir sind alle Antifa!\n\nAb Mitte Februar wird die Nürnberger 
 Antifaschistin Hanna in München vor Gericht stehen. Ihr wird vorgeworfen\
 , im Februar 2023 am Rande eines Naziaufmarsches in Budapest an körperlic
 hen Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein. Lasst Antifas nicht mi
 t der Repression allein und kommt zur Demo am 22.2.2025 in München!\n\nJ
 ährlich treffen sich Neonazis aus ganz Europa in der ungarischen Hauptsta
 dt zum sogenannten „Tag der Ehre“\, einer geschichtsrevisionistischen 
 Veranstaltung\, auf der sie NS-Soldaten glorifizieren und sich unverhohlen
  in deren Tradition stellen. Mittlerweile ist das Zusammenkommen zu einem 
 der größten Events der europäischen Neonaziszene geworden. Organisiert 
 u.a. durch terrorunterstützende Blood &amp\; Honour-Strukturen bietet es 
 Faschist*innen die Gelegenheit\, ungestraft in SS-Uniformen aufzumarschier
 en\, NS-Devotionalien und Hitlergrüße darzubieten und Momente kollektive
 r Stärke zu erfahren. Das Rahmenprogramm bietet Rechtsrockkonzerte und we
 itere Treffen\, das alles gebilligt durch den ungarischen Staatsapparat.\n
 \nSeit den Gegenprotesten 2023 wird ein enormer Aufwand betrieben\, um Ant
 ifaschist*innen europaweit zu verfolgen. In Deutschland\, Italien und Fran
 kreich wurden im Rahmen des Budapest-Komplexes sechs Personen festgenommen
 \, unter ihnen Hanna aus Nürnberg. Im Januar 2025 haben sich sieben weite
 re Antifas\, die als „nicht auffindbar“ galten\, den deutschen Behörd
 en gestellt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Andere entziehen sich
  weiter dem Zugriff der Behörden. Öffentliche Fahndungen\, begleitet von
  teils reißerischer Berichterstattung\, Identitätsfeststellungen bis hin
  zu Razzien in verschiedenen Städten begleiten die Repressionswelle. Vorg
 eworfen wird den Verfolgten unter anderem die Mitgliedschaft in einer krim
 inellen Vereinigung nach §129 StGB und (schwere) Körperverletzung. Die d
 eutschen Behörden zeigen einen unbändigen Willen\, Antifaschist*innen zu
  verfolgen\, auch bei Tatvorwürfen aus dem rechtsautoritären Ungarn. In 
 Hannas Fall versuchen die Behörden sogar einen „versuchten Mord“ zu k
 onstruieren. Im Raum steht neben der Verurteilung in München Hannas Ausli
 eferung nach Ungarn. Zu dieser kam es im Fall von Maja. Ende letzten Juni 
 machten die deutschen Behörden deutlich\, dass sie gewillt sind Fakten zu
  schaffen und Antifas trotz rechtlicher Hürden an den ungarischen Staat a
 uszuliefern. Maja wurde damals\, trotz Einspruch des Bundesverfassungsgeri
 cht mitten in der Nacht den ungarischen Behörden übergeben und so jeglic
 hen Möglichkeiten ein rechtsstaatliches Verfahren zu bekommen\, entrissen
 . Aufgrund rechtsstaatlicher Bedenken haben Italien und Frankreich grunds
 ätzlich entschieden\, solche Auslieferungen nicht zu tätigen. Die Bundes
 anwaltschaft macht in ihren Verfahren deutlich\, dass sie die abschreckend
 e Wirkung jahrelanger Untersuchungshaft und maßlose Verurteilungen in Ung
 arn als Druckmittel nutzen will. Sie nimmt dabei in Kauf\, dass das rechts
 autoritäre Regime europarechtliche Vorgaben unverhohlen ignoriert und Gru
 ndrechte systematisch aushöhlt.\n\nDie Hetzjagd gegen Antifas ist nicht n
 ur auf den Budapest-Komplex beschränkt. Es sitzen so viele Antifaschist*i
 nnen hinter Gittern wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Wille zur Diffami
 erung und Strafverfolgung nimmt im Zuge des gesamtgesellschaftlichen Recht
 sruck zu. Auch mit Hilfe des politischen Schnüffelparagraphen §129 StGb 
 versucht der Staat Antifas zu kriminalisieren. Währenddessen nehmen Natio
 nalismus\, Rassismus und autoritäre Einstellungen zu\, die AfD als parlam
 entarischer Arm der Rechten ist zweitstärkste Kraft im Land und vermehrt 
 werden Bemühungen von Nazis öffentlich\, sich zu bewaffnen. Diese Entwic
 klungen machen antifaschistischen Selbstschutz notwendig und legitim!\n\nL
 asst uns gemeinsam zeigen\, dass wir die Repression gegen Antifaschist*inn
 en nicht hinnehmen. Antifa ist notwendig! Kommt am Samstag nach Hannas Pro
 zessbeginn nach München\, zeigt euch solidarisch mit den Inhaftierten und
  Untergetauchten.\n\nFree Hanna! Freiheit für Maja\, Gino\, Nanuk\, Tobi\
 , Johann\, Paula\, Nele\, Luca\, Paul\, Moritz\, Zaid und Clara! Free all 
 Antifas! No Extradition!\n\n22.2.25: Demonstration in München\, 14 Uhr St
 achus\n\n\n\n\n\n\nAm Tag des Prozessauftakts werden wir vor Ort sein. Han
 nas Prozess beginnt am 19. 2.2025. Für eine solidarische Begleitung treff
 en wir uns ab 7:30 Uhr vor dem Gericht in der Nymphenburgerstraße 16. Auc
 h an den weiteren Prozesstagen wird es Unterstützung und Kundgebungen geb
 en.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n...ums Ganze\, Beyond Europe\, NIKA Bay
 ern\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n
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