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SUMMARY:Grenzenlose Solidarität statt G20 ! Internationale Grossdemo
DESCRIPTION:http://g20-demo.de/de/start/\nGrenzenlose Solidarität statt G2
 0 !\nEs läuft etwas gehörig falsch auf der Welt:\n\n 	Kriege und bewaffn
 ete Konflikte wie in Syrien\, in Kurdistan\, im Irak oder der Ukraine sche
 inen kein Ende zu nehmen. 1\,8 Billionen Euro werden jährlich für Rüstu
 ng und Krieg ausgegeben. Gleichzeitig steigen die Rüstungsexporte.\n 	Üb
 er 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas
  und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit 
 ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer\, das zur tödlichsten Grenze de
 r Welt geworden ist.\n 	Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Lände
 rn der Welt zu – auch in Deutschland. Die Wahrheit ist kein Kriterium me
 hr\, alles wird behauptet und herbei gelogen\, wenn es nur Ängste und Vor
 urteile schürt. Die herrschende Politik gibt diesen Stimmungen nach und b
 efeuert sie noch. Inzwischen werden Geflüchtete sogar in Kriegsgebiete wi
 e nach Afghanistan abgeschoben.\n 	Der menschengemachte Klimawandel ist ei
 ne unbestreitbare und bedrohliche Realität. Seine Auswirkungen sind schon
  heute spürbar und treffen vor allem diejenigen Menschen und Länder\, di
 e ihn am wenigsten verursacht haben. Dennoch passte die Bundesregierung ih
 ren Klimaschutzplan den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Im Weißen
  Haus sitzt mit Donald Trump sogar ein Präsident\, der den Klimawandel f
 ür eine Lüge hält.\n 	Die soziale Spaltung hat dramatische Ausmaße err
 eicht. Gerade einmal 8 Männer haben mehr Vermögen als die ärmere Hälft
 e der Weltbevölkerung. Diese Spaltung gibt es nicht nur im globalen Maßs
 tab\, sie durchzieht nahezu alle Gesellschaften\, auch die deutsche. Milli
 onen Menschen müssen sich mit Niedriglöhnen durchschlagen\, haben keiner
 lei Aussicht auf eine existenzsichernde Rente\, müssen um die wenigen bez
 ahlbaren Wohnungen konkurrieren. Anstatt diese Probleme anzugehen\, werden
  sie mit Freihandelsabkommen wie EPA\, CETA\, TISA oder TTIP noch verschä
 rft.\n\nAm 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen für 
 dieses menschliche und soziale Desaster in Hamburg treffen. Auf ihrem jäh
 rlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über
  „Bekämpfung von Fluchtursachen“\, aber keines der großen Herkunftsl
 änder sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“\, ab
 er es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel\, 
 vertreten aber die Interessen der Erdöl-\, Kohle- und Autoindustrie. Sie 
 reden über Frieden\, sind aber selbst die größten kriegführenden und r
 üstungsproduzierenden Staaten.\n\nInmitten dieser illustren Gäste wollen
  sich Merkel und die Bundesregierung als Hort der Vernunft und des Ausglei
 chs präsentieren. Gleichzeitig machen sie die Grenzen der Festung Europa 
 dicht\, diktieren Griechenland und anderen Staaten eine neoliberale Verarm
 ungspolitik und wirken weltweit an nicht legitimierten Regimewechseln mit.
  Deutschlands Rolle in den weltweiten Verteilungskämpfen um Märkte und R
 essourcen soll ausgebaut werden. Dem dienen auch die zunehmenden Auslandse
 insätze der Bundeswehr. Die deutsche Regierung paktiert sogar mit Diktato
 ren wie Erdogan und unterstützt dessen Krieg gegen die kurdische Bevölke
 rung\, um eigene Interessen in der Region zu verfolgen und damit die Türk
 ei flüchtenden Menschen den Weg nach Europa versperrt.\n\nDer G20-Gipfel 
 wird Hamburg über Tage hinweg lahmlegen und die Stadt als Kulisse für ei
 n inszeniertes Schauspiel der Macht missbrauchen\, während die dort leben
 den Menschen an den Rand gedrängt werden sollen. Aber dieser Plan wird ni
 cht aufgehen. Mögen sich die Staatsgäste und ihre Delegationen in den Me
 ssehallen verbarrikadieren. Die Straßen werden den Menschen gehören\, di
 e den Gipfel nicht eingeladen haben. Unsere Kritik richtet sich nicht nur 
 gegen einzelne Personen und Repräsentanten\, sondern gegen die Verhältni
 sse und Strukturen\, die diese hervorbringen. Wir werden unsere Ablehnung 
 der kalten und grausamen Welt des globalen Kapitalismus deutlich machen\, 
 wie sie von den G20 repräsentiert und organisiert wird. Wir werden unsere
  Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen\, die weltweit durch Prot
 este\, Streiks oder Aufstände der Politik der G20 entgegentreten. Unser V
 erlangen nach einer Welt des Friedens\, der globalen Gerechtigkeit und der
  grenzenlosen Solidarität wird unüberhörbar sein.\n\nWir laden alle Men
 schen ein\, die unsere Empörung und unsere Hoffnung teilen\, mit uns geme
 insam am 8. Juli 2017 in Hamburg zu einer lauten\, bunten und vielfältige
 n Demonstration auf die Straße zu gehen.
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