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SUMMARY:Kundgebung zum Gedenken an Marielle Franco
DESCRIPTION:Vor genau einem Jahr\, am 14. März 2018\, wurde in Rio de Jane
 iro Marielle Franco\, Schwarze\, lesbische\, linke Stadträtin aus der Fav
 ela Maré\, in ihrem Auto zusammen mit ihrem Fahrer Anderson Gomes regelre
 cht hingerichtet. Marielle Franco war eine Stimme der Schwarzen Frauen und
  der Favelas. Sie kritisierte immer wieder die Polizeigewalt in Rio de Jan
 eiro\, welche sich vor allem gegen junge Schwarze Menschen in der Peripher
 ie richtet. Bis heute ist die Ermordung von Marielle Franco nicht aufgekl
 ärt.\nDie mutmasslichen Täter gehören zu paramilitärischen Milizen\, w
 elche Ver- bindungen zu Flavio Bolsonaro\, Sohn des aktuellen Präsidenten
  Brasiliens Jair Bolsonaro\, aufweisen.\nDer neue Präsident Brasiliens Ja
 ir Bolsonaro treibt derweil seit dem 1. Janu- ar 2019 kontinuierlich die A
 ushöhlung der Demokratie und des Sozialstaates voran. Menschenrechtsschut
 zprogramme sollen eingestellt oder zumindest geschwächt werden. Indigene 
 und Quilombola-Territorien sollen der wirt- schaftlichen Ausbeutung geöff
 net werden\, Kleinbäuer*innen werden unter seiner Regierung in Zukunft no
 ch weniger Chancen gegen das sich ausbrei- tende Agrobusiness haben.\n\nZu
 gang zu öffentlichen Gütern wird abgebaut. Die Regierung beabsichtigt\, 
 Rente\, Bildung und Gesundheitswesen möglichst privat zu organisieren. De
 r private Waffenbesitz wird erheblich gelockert. Für Polizist*innen\, die
  im Dienst töten\, soll weitestgehende Straffreiheit gelten. Mit dem sich
  in Brasilien von Bolsonaro verbreiteten Hassdiskurs steigt die Gewalt geg
 en Frauen\, Indigene\, Schwarze\, LGBTQI*\, Landlose und soziale Bewegunge
 n.\nWir protestieren gegen die menschenverachtende Politik von Jair Bol- s
 onaro und fordern die sofortige Aufklärung der Ermordung von Ma- rielle F
 ranco.Wir verurteilen Rassismus\, Homofeindlichkeit und Gewalt gegen Fraue
 n in Brasilien und überall.\n\nVon der Schweizer Regierung fordern wir:\n
 • Keine Waffen und keine Munition nach Brasilien! Gemäss Exportstatisti
 k des SECO war Brasilien 2017 der drittgrösste Abnehmer von Schweizer Waf
 fen.\n• Kein Freihandelsabkommen\, solange grundlegende Menschenrechte n
 icht ga- rantiert sind.\n• Schweizer Konzerne\, die mit Brasilien Gesch
 äftsbeziehungen unterhalten\, sol- len stärker in die P icht genommen we
 rden. Insbesondere geht es darum\, zu untersuchen\, ob sie von Menschenrec
 htsverletzungen und Umweltzerstörung pro tieren.\n• Die Schweiz soll si
 ch gegen die Kriminalisierung und Verfolgung sozialer Be- wegungen und der
  politischen Opposition einsetzen.\n• Die Schweiz muss sich dafür einse
 tzen\, dass Menschenrechte\, insbesonde- re der indigenen Bevölkerung\, d
 er LGBTIQ*-Community\, von Favela-Bewoh- ner*innen\, Landlosen und anderen
  respektiert werden. Speziell soll sie sich für den Schutz von Menschenre
 chtsverteidiger*innen in Brasilien einsetzen.\n• Die Schweiz soll sich d
 afür stark machen\, dass die Ermordung von Marielle Franco aufgeklärt un
 d die Täter*innen und Auftraggeber*innen bestraft wer- den. Ebenfalls mü
 ssen die Verbindungen der Familie Bolsonaro zu den für das Verbrechen Ver
 antwortlichen untersucht werden.\n\nUnterstützende Organisationen:\nALBA 
 SUIZA\, Alba Basel (Arbeitsgruppe Lateinamerika Basel)\, cfd - die feminis
 tische friedensorgani- sation\, Coletivo Taoca\, Cooperaxion\, droit de re
 ster\, E-Changer\, Gesellschaft für bedrohte Völker\, Grü- nes Bündnis
  Stadt Bern\, Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ\, Junge Grü
 ne Schweiz\, Kooperation Brasilien e.V.\, MultiWatch\, Réseau Européen p
 our la Démocratie au Brésil\, Schweizeri- sche Friedensbewegung SFB\, Sc
 hweizerischer Gewerkschaftsbund SGB\, SIT - Syndicat interprofessi- onnel 
 de travailleuses et travailleurs\, Solidarité sans frontières\, Solidari
 téS Suisse\, SOLIFONDS\, terre des hommes schweiz\, Terre des Hommes suis
 se\, Gewerkschaft Unia\, Vereinigung Schweiz-Cuba\, Voz do Cerrado\, Gewer
 kschaft vpod\n\n \n\nVor genau einem Jahr\, am 14. März 2018\, wurde in 
 Rio de Janeiro Marielle Franco\, Schwarze\, lesbische\, linke Stadträtin 
 aus der Favela Maré\, in ihrem Auto zusammen mit ihrem Fahrer Anderson Go
 mes regelrecht hingerichtet. Marielle Franco war eine Stimme der Schwarzen
  Frauen und der Favelas. Sie kritisierte immer wieder die Polizeigewalt in
  Rio de Janeiro\, welche sich vor allem gegen junge Schwarze Menschen in d
 er Peripherie richtet. Bis heute ist die Ermordung von Marielle Franco nic
 ht aufgeklärt.\nDie mutmasslichen Täter gehören zu paramilitärischen M
 ilizen\, welche Ver- bindungen zu Flavio Bolsonaro\, Sohn des aktuellen Pr
 äsidenten Brasiliens Jair Bolsonaro\, aufweisen.\nDer neue Präsident Bra
 siliens Jair Bolsonaro treibt derweil seit dem 1. Janu- ar 2019 kontinuier
 lich die Aushöhlung der Demokratie und des Sozialstaates voran. Menschenr
 echtsschutzprogramme sollen eingestellt oder zumindest geschwächt werden.
  Indigene und Quilombola-Territorien sollen der wirt- schaftlichen Ausbeut
 ung geöffnet werden\, Kleinbäuer*innen werden unter seiner Regierung in 
 Zukunft noch weniger Chancen gegen das sich ausbrei- tende Agrobusiness ha
 ben.\n\nZugang zu öffentlichen Gütern wird abgebaut. Die Regierung beabs
 ichtigt\, Rente\, Bildung und Gesundheitswesen möglichst privat zu organi
 sieren. Der private Waffenbesitz wird erheblich gelockert. Für Polizist*i
 nnen\, die im Dienst töten\, soll weitestgehende Straffreiheit gelten. Mi
 t dem sich in Brasilien von Bolsonaro verbreiteten Hassdiskurs steigt die 
 Gewalt gegen Frauen\, Indigene\, Schwarze\, LGBTQI*\, Landlose und soziale
  Bewegungen.\nWir protestieren gegen die menschenverachtende Politik von J
 air Bol- sonaro und fordern die sofortige Aufklärung der Ermordung von Ma
 - rielle Franco.Wir verurteilen Rassismus\, Homofeindlichkeit und Gewalt g
 egen Frauen in Brasilien und überall.\n\nVon der Schweizer Regierung ford
 ern wir:\n• Keine Waffen und keine Munition nach Brasilien! Gemäss Expo
 rtstatistik des SECO war Brasilien 2017 der drittgrösste Abnehmer von Sch
 weizer Waffen.\n• Kein Freihandelsabkommen\, solange grundlegende Mensch
 enrechte nicht ga- rantiert sind.\n• Schweizer Konzerne\, die mit Brasil
 ien Geschäftsbeziehungen unterhalten\, sol- len stärker in die P icht ge
 nommen werden. Insbesondere geht es darum\, zu untersuchen\, ob sie von Me
 nschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung pro tieren.\n• Die Schwei
 z soll sich gegen die Kriminalisierung und Verfolgung sozialer Be- wegunge
 n und der politischen Opposition einsetzen.\n• Die Schweiz muss sich daf
 ür einsetzen\, dass Menschenrechte\, insbesonde- re der indigenen Bevölk
 erung\, der LGBTIQ*-Community\, von Favela-Bewoh- ner*innen\, Landlosen un
 d anderen respektiert werden. Speziell soll sie sich für den Schutz von M
 enschenrechtsverteidiger*innen in Brasilien einsetzen.\n• Die Schweiz so
 ll sich dafür stark machen\, dass die Ermordung von Marielle Franco aufge
 klärt und die Täter*innen und Auftraggeber*innen bestraft wer- den. Eben
 falls müssen die Verbindungen der Familie Bolsonaro zu den für das Verbr
 echen Verantwortlichen untersucht werden.\n\nUnterstützende Organisatione
 n:\nALBA SUIZA\, Alba Basel (Arbeitsgruppe Lateinamerika Basel)\, cfd - di
 e feministische friedensorgani- sation\, Coletivo Taoca\, Cooperaxion\, dr
 oit de rester\, E-Changer\, Gesellschaft für bedrohte Völker\, Grü- nes
  Bündnis Stadt Bern\, Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ\, J
 unge Grüne Schweiz\, Kooperation Brasilien e.V.\, MultiWatch\, Réseau Eu
 ropéen pour la Démocratie au Brésil\, Schweizeri- sche Friedensbewegung
  SFB\, Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB\, SIT - Syndicat interprofess
 i- onnel de travailleuses et travailleurs\, Solidarité sans frontières\,
  SolidaritéS Suisse\, SOLIFONDS\, terre des hommes schweiz\, Terre des Ho
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