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SUMMARY:Make racists afraid again! Antifa Demo
DESCRIPTION:https://www.facebook.com/events/1215799141809280/\n\nDemo gegen
  Naziterror und Rassimus. Mehr Infos folgen!\nBeteiligt euch an der Demons
 tration und organisiert Aktionen im Rahmen der Kampagne!\n\nDie letzten Ja
 hre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer\, antisemitischer und
  sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur 
 von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in 
 der gesamten Gesellschaft und werden\, aufgegriffen durch Politiker*innen\
 , zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu\, dass sich st
 rukturierte (neu-)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen un
 d ihr Gedankengut durch Angriffe\, Hetze\, etc. ungehemmt ausleben. Als bi
 sheriger negativer „Höhepunkt“ dieser Entwicklung in Frankfurt ist de
 r Angriff auf das selbstverwaltete Project Shelter\, welches bis jetzt auc
 h in der Zivilgesellschaft als antirassistische Initiative viel Zuspruch e
 rhielt\, zu sehen. Bei dem Angriff auf das Café in der Bergerstrasse 307 
 wurde nicht „nur“ eine Scheibe eingeschlagen und Teerfarbe versprüht.
  Vielmehr hinterließen die Nazis auch ein Bekenner- und Drohschreiben wel
 ches sich gegen Genoss*innen im Allgemeinen richtet. Der Vorfall steht am 
 Ende einer Kette von Versäumnissen von linksradikalen Strukturen\, entspr
 echend auf Naziaktivitäten in und um Frankfurt in den letzten Jahren zu r
 eagieren. So wurde auch das Denkmal für die in der Pogromnacht 1938 niede
 rgebrannte Synagoge in Rödelheim mit antisemitischen Inhalten besprüht u
 nd bekannte Nazis wie Marco Vogelsberger und Aktivisten des „Dritten Weg
 s“ beteiligten sich an der antifeministischen\, trans* und homofeindlich
 en „Demo für alle“ in Wiesbaden. Auch zwei nicht aufgeklärte Anschl
 äge auf Roma im letzten Jahr\, denen eine sowieso schon antiziganistische
  Stimmung zugrunde liegt\, lassen sich in diese Liste mit einreihen.\nDies
 e Entwicklung ist das Ergebnis des nach rechts abgedrifteten Diskurses um 
 Flucht und Migration in Deutschland und Europa. Es ist der radikalen Linke
 n (trotz vieler wegweisender Initiativen wie z.B. Project Shelter) nicht g
 elungen eigene Positionen zu stärken und einzubringen\, dies zeigten die 
 fehlenden Reaktionen und Perspektiven nach dem Angriff auf Project Shelter
  deutlich. Obwohl bürgerliche Parteien wie Grüne\, SPD und CDU/CSU stets
  betonen\, rechte Entwicklungen und Übergriffe bekämpfen zu wollen\, ste
 ht doch populistische Stimmungsmache ganz oben auf der Agenda der Regieren
 den. Wie jüngst nach dem Anschlag von Berlin der Ruf nach mehr Überwachu
 ng\, Abschiebungen und Erhöhung des Drucks auf Drittstaaten bei der „R
 ücknahme“ von Geflüchteten deutlich wurde. Die Verschärfungen des Asy
 lrechts 2016 und die folgenden Sammelabschiebungen in den Sudan oder nach 
 Afghanistan stehen in einer Reihe mit den rassistischen Forderungen von Af
 D und Co.\nIm Januar 2016 wurde in Büdingen ein Fackelmarsch der NPD ange
 meldet\, an dem sich viele namenhafte Nazis beteiligten. Auch Aktionen bei
  der Anti TTIP Demonstration im September oder der Pro Bargeld Demonstrati
 on im Oktober zeigten sich Nazis des selbsternannten „Antikapitalistisch
 en Kollektivs“ offen. Diese Aufzählung ist keinesfalls vollständig\, a
 ber zeigt einige bedrohliche Beispiele wie die Rechten mittlerweile keinen
  Halt mehr vor Städten mit einer eigentlich lebendigen Gegenkultur wie Fr
 ankfurt machen. Das Fehlen eines gesellschaftlichen Aufschreis aber auch e
 iner linksradikalen Antwort hat dazu geführt\, dass organisierte Nazigrup
 pen sich sicher genug fühlen Aktionen wie bei der TTIP Demo durchzuführe
 n aber auch antirassistische Initiativen wie Project Shelter anzugreifen. 
 Diese Entwicklung ist eine deutschlandweite und europaweite. Die Zahl der 
 rassistischen Angriffe auf Geflüchtete\, Unterstützer*innen oder Unterk
 ünfte ist in diesem Jahr noch einmal gestiegen\, auf über 900 registrier
 te Vorfälle bis Dezember 2016. Die Enttarnung des NSU 2011 hat keinesfall
 s zu einer eindeutigen Positionierung gegen Rechts geführt. Stattdessen g
 ibt es wieder Hetzjagden auf Geflüchtete\, wie in Bautzen oder Arnsdorf. 
 Diese sogenannten „Vollstrecker“ einer neoliberale Logik des Ausschlus
 s sehen sich in direkter Tradition des Nationalsozialismus. Sich offen zu 
 rechtsextremen Inhalten bekennen ist keinesfalls auf das Internet begrenzt
  und Bedarf endlich einer Reaktion auf der Straße.\nFür uns ist klar\, d
 ass die jetzige Entwicklung entschieden bekämpft werden muss\, es gilt So
 lidarität von unten zu organisieren und nicht den völkischen Gruppen um 
 AfD und Co. die Deutungshoheit zu überlassen. Es geht uns darum endlich z
 um Gegenschlag zu kommen und rechte Gruppen aus ihrer Deckung zu holen. De
 r Staat und seine Institutionen\, welche sich auch im Zuge des Bundestagsw
 ahlauftakts wieder ganz in rassistischen Diskursen und Gesetzesverschärfu
 ngen übt\, anstatt rechten Terror zu bekämpfen\, gilt es als Steigbügel
 halter von Nazis im ganzen Land zu benennen und anzugreifen. So erging sic
 h die Polizei an Silvester dieses Jahres in Köln ganz offen in rassistisc
 hen Kategorisierungen\, als sie eine „Zwei-Tür-Politik“ bei den Feier
 lichkeiten auf der Domplatte praktizierte. Die „Nafris“ (sogenannte 
 „nordafrikanische Intensivtäter“ im rassistischen Polizeijargon) oder
  per Polizeidefinition andere nicht-weiße „Gefährder“ auf der einen 
 Seite\, auf der anderen Seite die lustige\, weiße\, deutsche Feiermenge\,
  „geschützt“ durch eine Bullenkette. Auch liberale und vermeintliche 
 Linke lobten die Kölner Polizei für ihr rassistisches Vorgehen. Die Woch
 enzeitung die ZEIT fragte mit gespielter Naivität: „Welche moralische V
 erpflichtung sollten die Bürger eines Staates haben\, den Bürgern andere
 r Staaten zu helfen\, wenn sie damit gleichzeitig Gefahren importieren?“
 . Die Hoffnung durch diese offen gezeigte\, inakzeptable Praxis eine grund
 legende Diskussion über racial profiling oder institutionellen Rassismus 
 anzustoßen wird enttäuscht\, denn ein nicht allzu kleiner Teil der deuts
 chen Mehrheitsgesellschaft befürwortet offensichtlich wieder völkische M
 aßnahmen\, welche ihrer Meinung nach den vermeintlichen Erhalt der Nation
  bezwecken.\nJetzt ist es an der Zeit\, dass sowohl organisierte als auch 
 nicht organisierte Antifaschist*innen sich neu vernetzen und gemeinsam Naz
 is in Frankfurt\, Hessen und deutschlandweit in die Schranken weisen! Desh
 alb rufen wir auf\, am 25.02. entschlossen und kämpferisch auf die Straß
 e zu gehen\, um uns\, aber auch alle anderen Menschen in der Gesellschaft 
 daran zu erinnern\, dass Rechte und deren Anhängsel eine Gefahr\, nicht n
 ur für die Betroffenen\, sondern für die gesamte Gesellschaft sind und s
 ie auf allen Ebenen bekämpft werden müssen!\nUm dem Titel der Kampagne 
 “make racists afraid again“ gerecht zu werden\, rufen wir dazu auf\, a
 ktiv zu werden. Wir freuen uns über jeden Nazi der in seinem Umfeld geout
 et wird\, jede AfD- Veranstaltung die nicht stattfinden kann und jede Rass
 istin die sich nicht mehr in ihre Stammkneipe traut. Sie alle haben Namen 
 und Adressen\, fühlen sich sicher in ihrem Umfeld und jeder und jede ist 
 für sein und ihr Handeln zur Verantwortung zu ziehen.\n\nAls Antifa Unite
 d werden wir im Rahmen der Kampagne einige inhaltliche Veranstaltungen\, A
 ktionen sowie zum Höhepunkt eine Antifa Demo am 25. Februar organisieren.
  Infos dazu sind unter antifa-united.com zu finden.\n\nZeigt den Rassist*i
 nnen\, dass sie in Frankfurt und Umland nichts zu suchen haben!\nMake raci
 sts afraid again!
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