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SUMMARY:UNSERE SOLIDARITÄT GEGEN IHRE REPRESSION
DESCRIPTION:http://ch.indymedia.org/de/2016/08/97903.shtml\nFREIHEIT FÜR D
 IE BASEL 8\n\nDemonstration\, 26. August\, 20 Uhr\, Barfüsserplatz\, Base
 l\nAm 24. Juni fand in Basel ein Umzug gegen Rassismus\, Repression und Ve
 rtreibung statt\, während dem verschiedene staatliche und kapitalistische
  Strukturen angegriffen wurden. Im Zuge dieser Demonstration wurden 14 Per
 sonen verhaftet. Bei 7 kam es zur Anordnung mehrwöchiger Untersuchungshaf
 t\, welche anfangs August nochmals verlängert wurde. Eine weitere Person 
 wurde am 10. August von der Staatsanwaltschaft vorgeladen und anschliessen
 d in U-Haft überführt.\n\nDie Gefangenen vom 24. Juni sitzen nicht nur a
 ufgrund der angeblich begangenen Gesetzesverstösse in Untersuchungshaft\;
  Sie sitzen dort wegen einer politischen Haltung\, die ein Umzug\, wie er 
 an diesem Tag stattfand\, zum Ausdruck bringt: Die Ablehnung und Verachtun
 g dieses Staates\, seinen Gesetzen und all seinen repressiven Instrumenten
 . Sie sitzen aber auch\, weil die Demonstration die Bereitschaft gezeigt h
 at\, dieser Ablehnung in einer Praxis Ausdruck zu verleihen\, welche den v
 om Staat vordefinierten legalistischen Rahmen verlässt und diesen somit i
 n seinem Fundament in Frage stellt.\nDie lange Untersuchungshaft ist fakti
 sch eine Beugehaft\, die dazu dienen soll\, Menschen psychisch zu brechen 
 und sie zu einer Zusammenarbeit mit den Behörden zu bewegen.\n\nWir wolle
 n die sofortige Freilassung der 8 Leute! Jeder Tag Knast ist einer zuviel!
  Unsere Kritik an diesen repressiven Massnahmen zielt jedoch nicht auf die
  falsche Anwendung einzelner Gesetzesparagraphen oder die Verhältnismäss
 igkeit. Wir lehnen den Repressionsapparat als Ganzes ab. Die Polizei\, die
  Staatsanwälte und Gerichte erfüllen genau die Funktion\, für die sie g
 eschaffen wurden: Nämlich die der Aufrechterhaltung und Produktion gesell
 schaftlicher Machtverhältnisse.\nIn einer Gesellschaft\, die auf Konkurre
 nz und der Kategorisierung einzelner Menschen beruht\, in der Privateigent
 um als das höchste Gut gilt\, in der wir „Nach-oben-buckeln-nach-unten-
 treten“ schon in der Schule lernen\, in der Grenzen und Ausweispapiere 
 über all unsere Leben bestimmen\, sind die Repressionsbehörden dazu da\,
  diejenigen zu bestrafen\, welche die bestehenden Verhältnisse grundsätz
 lich hinterfragen. Gefängnis und Bestrafung ist für viele Menschen eine 
 alltägliche Realität und trifft zum Beispiel jene\, die sich über die E
 inschränkung ihrer Bewegungsfreiheit hinwegsetzen\, die - ob selbstgewäh
 lt oder nicht - die „Gesetze missachten“ oder sich einfach dagegen weh
 ren\, so zu leben\, wie es einem auferlegt wird.\nRepressive Massnahmen si
 nd aber auch Teil eines gesellschaftlichen Klimas der Kontrolle und Diszip
 lin. Es geht nicht nur darum\, „straffällige“ Personen zu bestrafen\,
  sondern es sollen\, durch die Angst vor einer allfälligen Bestrafung\, a
 lle Menschen zum Gehorsam erzogen werden.\n\nEs ist uns egal\, ob jemand 
 „schuldig“ ist\, da es die Gesetze der Mächtigen und Privilegierten s
 ind\, die verteidigt werden\, wenn Menschen von Bullen kontrolliert und ve
 rhaftet\, von Richtern verurteilt und Migrationsämtern ausgeschafft werde
 n. In einer Welt\, in der Menschen hinter Mauern und Stacheldraht gefangen
 \, in Knästen und Lagern eingesperrt sind\, in der nicht integrierbare Fo
 rmen von Widerstand kriminalisiert und verfolgt werden\, macht für uns di
 e Forderung\, dies „massvoller“ und humaner zu tun\, keinen Sinn. Für
  uns gibt es nur die Möglichkeit der Auflehnung gegen eine solche Welt un
 d die Solidarität mit denjenigen\, die darin von Repression und Unterdrü
 ckung betroffen sind.\n\nDie Repression zielt darauf ab\, uns zu isolieren
  und einzuschüchtern. Sie soll unsere Energie binden\, Handlungsspielräu
 me einschränken und uns davon abhalten\, den herrschenden Verhältnissen 
 mit der notwendigen Respektlosigkeit gegenüber zu treten.\n\nDem stellen 
 wir unsere Solidarität entgegen. Darum treffen wir uns am 26. August um 2
 0 Uhr auf dem Barfüsserplatz in Basel\, um die Isolation zu durchbrechen 
 und unsere Ideen auf die Strasse zu tragen.\n\nHaltet durch! Ihr seid nich
 t alleine! Solidarität mit den Gefangenen! Freiheit für alle! Gegen jede
  Form von Repression!
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