Plakat: Olympische Spiele = Vertreibung, Zerstörung&Tod

05. August 2016 / Anlässlich des Starts der Olympischen Spiele haben wir ein Plakat zu RIO2016 vorbereitet. Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beginnen heute, die Vertreibungen, Morde und die Umweltzerstörung begannen bereits vor rund 6 Jahren. Im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaft 2014 wurden massive Bauvorhaben getätigt. Neue Strassen, Bahnen, Logistikcentren, Einkaufshäuser usw. vertrieben zehntausende ärmere Stadtbewohner*innen. Es kam in der ganzen Bauphase immer wieder zu Protesten, wie z.B anlässlich der Überbauung des Naturreservats “Marapendi” wo dutzende Umweltschützer*innen über Monate ein Protestcamp errichteten. Auch aktuell gibt es Widerstand und Protest. Am 27.Juli gelang es einem Demonstrierenden das symbolträchtige Olympische Feuer mittels Feuerlöscher auszupusten. Am heutigen Eröffnungstag sind weitere Proteste geplant. Wie gewohnt geht die Brasilianische Polizei dabei mit äusserster Brutalität gegen jegliche…

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Faltblatt: Gegen den staatlichen Terror Erdogans

27. Juli 2016 / Das Faltblatt zum selber Ausdrucken findest du hier ->Faltblatt Seit dem gescheiterten Putschversuch einiger Teile des türkischen Militärs, lässt sich Erdogan als Alleinherrscher feiern. Tagelang gehen seine BefürworterInnen auf die Strassen, schwenken Nationalflaggen und jagen Andersdenkende. Nicht nur in der Türkei kommt es anschliessend zu gewalttätigen Übergriffen von Regimetreuen. Erdogan nutzt die Möglichkeiten, welche sich ihm durch den gescheiterten Putsch eröffnet haben aus, um tausende, ihm unliebsame Staatsangestellte zu entlassen und/oder einzusperren. So wurden: ● 2’854 RichterInnen und StaatsanwältInnen entlassen ● 1’577 Universitätsdekane zum Rücktritt gezwungen ● 21’738 DozentInnen staatlicher Schulen entlassen ● 22’000 Lehrlizenzen an Privatschulen entzogen ● 2’963 Beamte suspendiert Zudem wurden 24 Radio-und Fernsehsendern die Lizenzen entzogen. Erdogan will seine Macht stärken und…

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[Kurzdoku]Carlo Giuliani – erinnern heisst kämpfen

20. Juli 2016 / Zum Todestag von Carlo Giuliani haben wir eine Kurzdokumentation zusammengeschnitten, welches den Verlauf der Antiglobalisierungsproteste und die Ereignisse um Carlos Tod zusammenfasst. Mit diesem Video wollen wir Anstoss bieten für eigene Überlegungen und Recherchen. Des Weiteren haben wir zur Erinnerung auf dem Carlo-Giuliani-Platz in Bern ein Transparent gehängt Der Tod von Carlo und die massive Gewalt hinterliess in der Bewegung einschneidende Spuren. Sich mit dem Tod von Carlo zu befassen, heisst einen ungeschönten Blick auf die Ereignisse zu wagen. Es bedeutet in unseren Augen die politische Phase zu analysieren, die eigenen Strategien und Handlungsstränge zu verstehen und sich mit der Gewalt der Gegenseite zu beschäftigen. Erinnern heisst Kämpfen – Carlo Giuliani ermordet am 20. Juli 2001…

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Freiheit für Nekane (Thessaloniki & Bern)

19. Juli 2016 / Heute Dienstag haben wir zusammen mit baskischen Genoss*innen und örtlichen Anarchist*innen vor dem Schweizer Konsulat in Thessaloniki für die Freilassung von Nekane demonstriert. Zeitgleich haben wir in Bern in Solidarität mit Nekane ein Transparent aufgehängt. Freiheit für Nekane Nach neun Jahren Flucht vor systematischem Folter in Spanien wurde Nekane Txapartegi am 06. April in Zürich verhaftet. Seitdem sitzt sie im Knast und wehrt sich gegen ihre Auslieferung. Die baskische Befreiungsorganisation ETA hatte sich gegen die faschistische Diktatur von Franco formiert. Der Staat schuf im Kampf gegen die ETA zahlreiche Sonderkommandos, die mit Vollmachten ausgestattet wurden. Der Staat nutzte den «Antiterrorkampf», um ebenfalls gegen kritische Linke, Revolutionär*innen, Journalist*innen, Student*innen etc. vorzugehen. Jene, die in die Fänge von…

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FAQ No Borders Camp in Thessaloniki

11. Juli 2016 / Vom 15. bis 24. Juli 2016 findet in Thessaloniki das No Borders Camp statt. Interessierte Menschen, die genauere Informationen haben wollen, können sich unter agb@immerda.ch melden. Auf der Seite http://noborder2016.espivblogs.net/de/ gibt es weitere Informationen. Was ist das No Borders Camp? Schlagwörter wie «Festung Europa», «Flüchtlingskrise» oder «Abschottung» prägen europaweit die aggressive Politik von konservativen, rechtspopulistischen und faschistischen Kräften. Linke, revolutionäre und anarchistische Gruppen oder Organisationen haben grosse Mühe eine «No Border No Nation» Strategie in die Tat umzusetzen. Fehlende Koordination und Vernetzung gehören dabei u.a. zu den grössten Problemen. Das No Borders Camp in Thessaloniki soll eine Plattform bieten für dringliche Diskussionen, die Erarbeitung von neuen Strategien und ein gemeinsames Handeln. Warum Thessaloniki? In Thessaloniki kommen…

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Solidarität mit dem Kampf der Gärtner*innen

09. Juli 2016 / Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sind die Arbeitsbedingungen bei Gärtner*innen nach wie vor auf einem tiefen Stand. So liegt der Mindestlohn nur bei 3800.- monatlich, oft ohne 13. Monatslohn. Trotz harter körperlicher Arbeit gibt es nur 4 bis 5 Wochen Ferien und das Rentenalter liegt bei 65 Jahren. Zudem schwanken die Arbeitszeiten extrem auseinander, da die Arbeit der Gärtner*innen von saisonalen Unterschieden beeinflusst wird. Der jetzige Kampf der Gärtner*innen für bessere Arbeitsbedingungen ist notwendig, denn die Herrschenden geben nichts geschenkt. Gerade in einer Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, wo die Verluste auf uns alle abgewälzt werden sollen, ist der gemeinsame Kampf notwendiger denn je. In Frankreich protestierten bisher einige Millionen Menschen gegen die Arbeitsmarktreformen der «sozialistischen»…

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Erlebnisbericht: Grossdemo 14. Juni (Paris)

14. Juni 2016 / Für den Dienstag 14. Juni mobilisierten antagonistische (widerständische) Kräfte, Gewerkschaften, etc. zu einer Grossdemo in Paris. Diesem Aufruf folgten zahlreiche solidarische Menschen aus vielen Ländern Europas. Eine Kurzanalyse zu den Protesten findest du hier -> Kurzanalyse: Arbeitsmarktreformen (Frankreich) Am Abend vor dem 14. Juni fand eine Masserattacke von Daesh (Islamischer Staat) auf einen Polizisten und seiner Frau statt. Dies prägte im Vorfeld der Demo das mediale Geschehen. So wurde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, wie der Staat versuchte den Protest zu kriminalisieren und einzuschüchtern, in dem alleine 130 Menschen aus Paris, sowie mehrere Dutzend aus anderen Städten ein Rayonverbot erhielten. Dies bedeutete für Hunderte ein Verbot, um an der bewilligten Demo teilzunehmen. Zu Beginn der Demo…

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Action for political prisoners (at mass street protest in Paris)

14th June 2016 / Unions and revolutionary groups called out for a mass street protest on 14. June 2016 in France. Hundreds of thousands participated in the demonstration against new reforms to labor laws, capitalism and state oppression. In addition, many people from all over Europe went to Paris to show solidarity with the movement. Reacting to the dynamic protest of the people the police governed by the left government attacked with tear gas, flash-bangs, baton charges and water cannons. Hundreds were injured, in one case a person nearly died because he was hit by a teargas shell. With our Banner we wanted to draw attention to all the prisoners who couldn`t fight by our side that day. For Example…

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