Kurzbericht “Erinnern heisst Kämpfen”

09. November 2018 / Rund 500 Menschen erinnerten heute an den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht. Die Gefahr des Faschismus ist in Europa wieder Realität. Leider haben sich in den letzten 10-15 Jahren viele antifaschistische Gruppen demobilisiert. Deswegen waren wir heute mit einem Transparent “Antifaschismus reorganisieren” präsent. Auch in Bern war die antifaschistische Bewegung um die Jahrtausendwende prägend für die revolutionäre Bewegung. Damals war es unausweichlich aufgrund des Naziproblemes. Lasst uns nicht warten, bis es wieder zu spät ist. Deswegen kommt alle am 24.11. in Basel gegen die PNOS Demo und am 01.12. gegen den PNOS Parteitag in Bern auf die Strasse. Lasst uns zusammen tagtäglich antifaschistische Präsenz zeigen und uns Reorganisieren.  

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Bericht Streik & Demo Baubranche

01. November 2018 / Heute Morgen wurde auf den Baustellen im ganzen Kanton Bern gestreikt. Schon früh wurden die Baustellen besucht und Streikposten bezogen. Hier und da gab es vereinzelte Menschen, die versuchten den Streik zu brechen. So wurde beispielsweise auf einer Baustelle die Zugänge mit Eisenschlösser verbarrikadiert – gebracht hatte es schlussendlich nichts. Auch der Versuch polizeilich gegen Streikende vorzugehen lief ins Leere. Vereinzelt kam es sogar zu körperlichen Angriffen auf die Streikenden. Am Vormittag hatten sich rund 700 Bauarbeiter*innen und Unterstützer*innen auf der Baustelle der Bahn beim Bahnhof versammelt. Der Platz war besetzt worden, um einen Versammlungs- und Verpflegungsort zu ermöglichen. Gegen Mittag zog eine wütende Demonstration von der Schützenmatte zum Helvetiaplatz. Die Route wurde anschliessend bis zum…

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Communiqué Demo gegen das Patriarchat

27. Oktober 2018 / Trotz dem Regen und der Kälte, war die heutige Demo gegen das Patriarchat laut und kämpferisch. Circa 200 Menschen nahmen sich die Strassen von der Berner Altstadt, über den Bahnhofplatz, durch die Ausgangsmeile Aarbergergasse und zur Reitschule, wo es noch Essen für alle gab. Via https://gegenpatriarchat.noblogs.org/ Während der Demo wurden Parolen gerufen, Flyer verteilt und Feuerwerk gezündet. Die Demo wurde mehrmals durch männlich gelesene Menschen angepöbelt und provoziert, liess sich jedoch nicht einschüchtern. Dies unterstreicht auch die Notwendigkeit solcher Demos und die Aktualität der Thematik. Ganz Absurd war, dass die Polizei mehrmals männlich gelesene Menschen, die in der Nähe der Demo standen, weggeschickt hat. Es schien als versuche die Polizei uns zu „beschützen“, wir wollen und…

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Berlin: Liebig34 verteidigen! & Besetzung Weide63

29. September 2018 / Liebig34 verteidigen! Die Liebig ist eine anarcha-queer-feministisches Hausprojekt an der Liebigstrasse, in der schätzungsweise 40 Menschen leben. Die liebig34 gehört zu den letzten verbliebenen Häusern im Kiez, die bei der grossen Besetzungswelle in den 90ern erkämpft wurden. Andere Projekte wie beispielsweise die Liebig14 wurden bereits geräumt oder weggentrifiziert. Der Immobilienhai Padovicz, Eigentümer der Liebig34, besitzt rund 200 (!) weitere Objekte in Friedrichshain, die bereits aufgewertet wurden oder gewinnbringend leer stehen. Gesprächsangebote seitens der Liebig34 wurden von Padovicz bisher unbeantwortet gelassen. Zur Verteidigung der Liebig34 wurde deswegen am Samstag zu einer Demonstration aufgerufen. Angemeldet waren rund 200 Leute, gekommen sind am Ende über 1500 Menschen. Die Stimmung war spürbar angespannt. Die Demonstrationsroute führte durch den Kiez vorbei…

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#erdogannotwelcome -Demo in Berlin

28. September 2018 / Heute beteiligten sich rund 7500 Menschen an der #erdogannotwelcome Demonstration in Berlin. Die hunderten Inter- und Antinationalist*innen unterstützt durch zahlreiche Gruppen aus der Schweiz bildeten dabei den grössten Block in der Demonstration. Nebst Parolen und Rauch, wurde eine grosse PKK-Fahne entrollt, was eine direkte Aktion gegen das PKK-Verbot in Deutschland darstellte. Des Weiteren waren antipatriarchale Botschaften innerhalb des Blockes stark präsent. Die geringe Mobilisierung, gerade innerhalb der revolutionären Linken, war in Anbetracht des Ereignisses eher mangelhaft. Während Erdogans faschistoider und islamistischer Ideologie heute eine Plattform geboten wurde, wird die Revolution in Rojava von der türkischen Armee militärisch bedroht. Ohne eine aktive Praxis und einer selbstkritischen Theorie werden wir in Momenten wie heute nur sehr schwer in…

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Frauen*streikblock an der Lohngleichheitsdemo

22. September 2018 / Heute nahmen sich 20`000 Personen die Strasse. Wir beteiligten uns zusammen mit hunderten anderen am Frauen*streikblock, um revolutionäre Perspektiven in die Demonstration hineinzutragen. Nach dem offiziellen Umzug zum Bundesplatz liefen wir lautstark durch die Innenstadt und konnten so auch auf belebten Strassen auf unsere Anliegen hinweisen. Feministische Kritik wird in der Schweiz und auch anderswo immer noch ignoriert. Deshalb müssen wir uns als Unterdrückte zusammen organisieren und nicht den Kräften vertrauen, welche unsere Kämpfe vereinzeln wollen. Es ist somit auch wichtig stets kritisch unsere eigenen Kämpfe zu hinterfragen: Warum ist es immer noch so schwer sich autonome, unabhängige Räume zu schaffen? Wie können wir den Ängsten begegnen und Autonomie als Bereicherung und Empowerment auch für die…

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no20-Protest in Salzburg

20. September 2018 / Heute beteiligten sich in Salzburg rund 1500 Menschen an der überregionalen Demonstration gegen den Gipfel der Abschottung und der sozialen Kontrolle. Beim EU-Gipfel werden zwei Seiten derselben Medaille verhandelt: Die brutale Abwehr von Flüchtenden und Migrant*innen nach außen und im Inneren Aufrüstung, Überwachung und mehr soziale Kontrolle sowie die Disziplinierung aller an den Rand Gedrängten. “Dem stellen wir den Entwurf einer solidarischen Gesellschaft entgegen, frei von Herrschaft, Ausbeutung und Konkurrenz. Eine Gesellschaft, in der alle ohne Angst verschieden sein können.” Wie soziale Kontrolle im Inneren aussieht zeigte sich vor und während der Demonstration. Im Vorfeld wurde ein Zug aus München an der Grenze gestoppt und zahlreiche Menschen kontrolliert, einige sogar von der Polizei abgeführt. Während der…

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Protest gegen Marsch fürs Läbe

15. September 2018 / 1`500 Menschen liessen sich heute nicht einschüchtern und zogen lautstark durch Bern, um ein Zeichen gegen Fundamentalismus, Sexismus und Faschismus zu setzen. Trotz der Beteuerungen im Vorfeld nahmen auch Nazis der PNOS beim Marsch Teil. Unser Protest war noch lauter und entschlossener als von vor zwei Jahren. Für den Marsch fürs Läbe war das heute wohl endgültig genug. Nächstes Jahr wollen sie ihn wieder in Zürich organisieren. Wir werden da sein! Solidarische Grüsse gehen an das Marsch für das Leben? What the Fuck-Bündnis, welche sich den Fundis nächste Woche in Berlin entgegenstellen werden. Weiter geht es mit der Revolutionäre Beteiligung am Frauen*streikblock! am 22. September und der Demonstration gegen Patriarchat am 27. Oktober in Bern.

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