Protest gegen Marsch fürs Läbe

15. September 2018 / 1`500 Menschen liessen sich heute nicht einschüchtern und zogen lautstark durch Bern, um ein Zeichen gegen Fundamentalismus, Sexismus und Faschismus zu setzen. Trotz der Beteuerungen im Vorfeld nahmen auch Nazis der PNOS beim Marsch Teil. Unser Protest war noch lauter und entschlossener als von vor zwei Jahren. Für den Marsch fürs Läbe war das heute wohl endgültig genug. Nächstes Jahr wollen sie ihn wieder in Zürich organisieren. Wir werden da sein! Solidarische Grüsse gehen an das Marsch für das Leben? What the Fuck-Bündnis, welche sich den Fundis nächste Woche in Berlin entgegenstellen werden. Weiter geht es mit der Revolutionäre Beteiligung am Frauen*streikblock! am 22. September und der Demonstration gegen Patriarchat am 27. Oktober in Bern.

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Live-Ticker #be1509 Protest gegen Marsch fürs Läbe

Live-Ticker #be1509 17:29 Achtung rund um die Reitschule hat es noch massiv Polizei. Seid vorsichtig beim Heimgehen. 16:33 Herzlichen Danke an Alle. Bericht und Bilder folgen. 16:16 Demo Höhe Viktoriarain. Danach via Lorrainebrücke zur Reitschule. 15:49 demo beim Bäreplatz. Lärm für fundis. #be1509 #nofundis 15:39 Lärmiger Umzug kommt jetzt zum Bahnhofplatz. #be1509 #nofundis 15:29 Liebe für effy29, hass für die Polizei. Die Prozesse stehen nächstes Jahr an. 15:23 Demo jetzt mit 600+ beim Inselspital Richtung Effingerstrasse. 15:00 400+ ziehen Richtung Länggasse. Sollen die Fundis versauern. Wir nehmen uns die Strasse. 14:56 Demo jetzt Hirschengraben 200+ #be1509 #nofundis 14:46 Bahnhofplatz rund 150 Leute kommt alle. #be1509 #nofundis 14:32 Noch 15minuten. Kommt pünktlich. 14:12 Erste Personenkontrollen im und um Bahnhof. Passt auf…

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Infos zur Situation gegen den Marsch fürs Läbe

13. September 2018 / #be1509 Diesen Samstag startet um 14:45 beim Bahnhofplatz die bunte Demonstration gegen den reaktionären Marsch fürs Läbe. Die Antirep-Nummer ist ab 12:30 Uhr aufgeschaltet und lautet: 077’414’99’60 Updates und Infos findest du auf unserem Twitter und für alle ohne Twitter auf unserer Webseite oder Barrikade: https://twitter.com/ag_bern | http://anarchistisch.ch/ |https://barrikade.info/ Nach der Demo wird es bei der Reitschule ein Essen in Form einer Küche für Alle geben und ab 19 Uhr wird im Frauen*raum die Milchbar gegen den Marsch fürs Läbe öffnen. Situation im Vorfeld Am kommenden Samstag wird die Polizei ein Konkordat aus drei Kantonen aufbieten. Der Gemeinderat lies heute zudem verlauten, dass “Störungen der öffentlichen Sicherheit” unterbunden werden sollen. Hinzu kommt ein Aufruf der PNOS…

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Revolutionäre Beteiligung am Frauen*streikblock!

11. September 2018 / Auf zur revolutionären Beteiligung am Frauen*streikblock der Lohngleichheitsdemo! Feministische Anliegen sollen wieder auf die Strasse getragen werden! Am 22. September ist eine schweizweite Demonstration in Bern geplant, welche von Gewerkschaften, sowie Parteien von links bis in die konservative Mitte aufgerufen wird. Ihr Ziel ist die herrschende Geschlechterdiskriminierung durch die Umsetzung der Lohnungleichheit zu beenden. So weit so gut – diese Forderungen reichen uns aber nicht aus, denn die Lohnungleichheit stellt für uns nicht die letzte zu überwindende Ungerechtigkeit für eine befreite Gesellschaft dar! Was geschiet mit dem grossen Teil jener Frauen*, die nur Teilzeit arbeiten können und so immer noch zu wenig Geld zu Verfügung haben? Was ist mit der Care-Arbeit zu Hause, die gar nicht…

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Kurzbericht: Zwischen uns keine Grenzen

16. Juni 2018 / Rund 2.500 Menschen beteiligten sich heute an der Antirassismus-Demo in Bern. Erfreulicherweise setzte sich ein grosser Teil der Teilnehmer*innen aus den verschiedenen migrantischen Communities zusammen. Gleichzeitig ist es ein Ausdruck verschiedener Verschlechterungen im Asylsystem. Vor allem für viele Menschen aus Afghanistan und Eritrea droht nach jüngsten Verschärfungen eine Abschiebung. Die Botschaften an der heutigen Demo waren äusserst vielfältig. So wurden beispielsweise die Regularisierung von Sans-Papiers gefordert, auf die schlechte Situation von Geflüchtete mit F-Aufenthaltsstatus aufmerksam gemacht und hingewiesen, dass Flucht immer legitim ist. #refugeeswelcome  

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Spontandemo: Gegen die Abschottungspolitik (Italien)

12. Juni 2018 / Rund 50 Menschen beteiligten sich heute an der Spontandemo gegen die (Abschottungs-)Politik der neuen italienischen Regierung. Seit die Lega und die 5-Sterne Partei an der Macht sind, setzen sie ihre angekündigte Politik gegen Migrant*innen und Armee in die Tat um. So wurden die italienischen Häfen für Rettungsschiffe geschlossen. Das Schiff „Aquarius“ konnte gestern und heute mit über 600 geretteten Menschen, darunter Kinder und Schwangere vor einem Hafen in Sizilien nicht anlegen. Weitere Schiffe werden in den kommenden Tagen ebenfalls italienische Häfen zusteuern. Die rassistische Rhetorik von Oben ermutigt neofaschistische Kreise die Worte in die Tat umzusetzen. Nur zwei Tage nach der Regierungsbildung wurde Soumayla Sacko durch einen Schuss aus 60 Metern hingerichtet, zwei weitere Tagelöhner ebenfalls…

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Kurzbericht: Globaler Aktionstag für Afrin

26. Mai 2018 / Angeführt von der kurdischen Jugend und begleitet mit vielen kreativen Transparenten, beteiligten sich rund 500 Menschen an der heutigen Afrin Demo in Bern. Der Umzug fand rund einen Monat nach der letzten grossen Solidaritätsdemo für Afrin statt, welche bekanntlicherweise eingekesselt wurde. Die heutige Route verdeutlichte einmal mehr, was der Staat und die Polizei von unserem Protest hält. Sie wollen uns unsichtbar machen und den Protest am liebsten ganz verbannen. Wir werden auch in Zukunft wieder auf die Strasse gehen – unbewilligt, radikal und solidarisch.

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Beteiligung 1. Mai

01. Mai 2018 / Heute beteiligten wir uns an den revolutionären und feministischen Blöcken in Zürich, Bern und Thun. Diese Blöcke machten einen kämpferischen Teil der Gewerkschaftsdemons aus. Bereits bei der Vordemonstration in Bern kamen einige hundert Menschen. Während dem offiziellen Gewerkschaftsumzuges schlossen sich weitere Menschen interessiert an. In Thun war der revolutionäre Block sogar grösser als der restliche Teil der Demonstration. Der heutige Zulauf hat zeigt, dass Parteien und Gewerkschaften für viele Menschen keine Alternativen zu diesem Herrschaftssystem zu bieten haben. Neue Utopien und Perspektiven sind gefragt. Darum lasst uns vernetzen, organisieren und unser Leben in die eigenen Hände nehmen.

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