Kurzbericht: Prenons la ville – Demo Genf

17. März 2018 / Heute beteiligten sich in Genf an die 2000 Personen an der «nehmen wir uns die Stadt»-Demo. Noch bevor der eigentliche Umzug losging, fand eine Solidaritätsaktion für Afrin statt. Es wurde u.a. an die jüngsten Bombardierungen und den Krieg gegen das revolutionäre Projekt in Rojava erinnert. Bei einem Wahlstand der rechtspopulistischen «Genève en Marche» wurden die Provokation und der versuchte Angriff durch die Polizei auf die Demo entschlossen abgewehrt. Am Ende der Demonstration wurde in der Nähe der l`usine ein leerstehendes Gebäude symbolisch besetzt. In Genf haben sich in den vergangenen Monaten verschiedene Kämpfe zusammengeschlossen und koordinieren sich in der «#prenonslaville» Kampagne. Entsprechend vielfältig zeigt sich die Bewegung. Der Kampf richtet sich gegen Leerstand, zu hohe Mieten,…

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Kurzbericht: Spontandemo für Afrin

15. März 2018 / Rund 300 Menschen zogen heute laut hörbar und mit Instrumenten begleitet durch Bern, um auf die jüngsten Bombardierungen in Afrin aufmerksam zu machen. Nach dem der bewilligte und formalisierte Umzug vom Casinoplatz zum Bahnhofplatz gezogen war, wurde spontan der Bahnhofplatz besetzt. Es sind diese Momente, die aktuell wichtig sind, um den Protest für Afrin sichtbar zu machen. Am Samstag findet um 13 Uhr in Basel bei der Kaserne eine überregionale Grossdemonstration statt. Wer Ideen oder Hilfe für eigene Solidaritätsaktionen braucht, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. #defendafrin

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Athen: Gruppe Rouvikonas gegen Novartis

24. Februar 2018 / Die anarchistische Gruppe Rouvikonas hat heute Morgen gegen 5 Uhr die Novartis-Zentrale in Nordathen mit Farbe und Hämmern angegriffen. Es gab keine Verhaftungen. Letzte Woche löste Novartis in Griechenland einen medialen Skandal aus. Novartis soll Poltiker*innen und Ärzt*innen bestochen haben, um zahlreiche Begünstigungen zu erlangen. So wurden beispielsweise Novartisprodukte bevorzugt eingesetzt, der Preis für Medikamente erhöht oder Testprodukte vorzeitig für den Verkauf genehmigt. Die Kosten im griechischen Gesundheitswesen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht und waren eines der Auslöser für die wirtschaftliche Krise. Das griechische Parlament hat nun einen Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen. Selbst bei einer Anklage könnten die Prozesse gegen Novartis Jahre dauern. Um dem Ausverkauf der medizinischen Versorgung und der Korruption nicht länger…

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Kurzbericht: Solidemo Steigi69

18. Februar 2018 / Rund 200 Menschen beteiligten sich gestern an der Solidemo für die #Steigi69 und für mehr Freiräume in Bern. Vom Loebegge aus zog man mit Musik, Parolen und Feuerwerk an der ehemaligen #effy29 vorbei ins Steigerhubel. Die Besetzer*innen der Steigi69 sollen auf Anordnung des sozialdemokratischen Gemeinderates Michael Aebersold das Haus verlassen – ansonsten droht eine Räumung. Die repressive Haltung gegenüber der Steigi69 und vergangen Hausprojekten wie an der Effingerstrasse 29 oder der Bernstrasse 3 wurde in zahlreichen Reden thematisiert. Aktuell haben einige linksaussen Parteien im Parlament eine dringliche Motion eingereicht, um eine Räumung auszusetzen. Ob diese angeommen wird ist jedoch ungewiss und es braucht weiterhin einen kraftvollen Protest auf der Strasse. Keine Räumung auf Abriss – Steigi69…

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Kurzbericht: Stoppt den Krieg in Afrin

10. Februar 2018 / Ein Kurzbericht zum versuchten Fascho-Angriff und der repressiven Haltung gegen über der Soli-Demo für #Afrin Rund 200-300 Menschen beteiligten sich heute an verschiedenen Aktionen in Solidarität mit Afrin. Im Vorfeld hatte die Stadt jegliche Umzüge verboten. Während in Zürich 15`000 und in Basel einige tausend Menschen zumindest durch die Strassen laufen konnten, verbietet Bern zum wiederholten Mal sichtbaren Protest auf der Strasse. Dementsprechend riefen heute diverse revolutionäre Gruppen zu einem unbewilligten Protest auf. Vor dem Beginn der Demo wurde der Baldachin besetzt und gut sichtbare Transparente aufgehängt. Die Demonstration zog vom Bahnhofplatz durch die Innenstadt zur bewilligten Platzkundgebung auf dem Bundesplatz. Rund um den Bundesplatz wurden willkürlich Jugendliche einer Personenkontrolle unterzogen. Nachdem die Platzkundgebung beendet wurde,…

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Erklärung rev. Block an Anti-WEF Demo

23. Januar 2018 / Rund 1`500 Menschen nahmen gestern an der Anti-WEF Demonstration in Zürich teil. Im revolutionären Block wurde nicht nur Trump, sondern die kapitalistischen Gesamtverhältnise kritisiert. Des Weiteren wurden viele Transparente in Solidarität mit Afrin getragen. Am Samstag findet in Zürich um 14 Uhr eine überregionale Solidaritätsdemo gegen die Angriffe der Türkei auf Rojava statt (Treffpunkt wird noch bekannt gegeben). Erklärung des Revolutionären Block zur NoWEF-Demonstration in Zürich Rund eineinhalb tausend Menschen beteiligten sich heute in Zürich bei der NoWEF-Demonstration am revolutionären Block, zu dem im Vorfeld zahlreiche Kräfte gemeinsam aufgerufen hatten. Mit Aktionen, Reden, und Flugblättern wurde der Protest gegen das World Economic Forum in eine antikapitalistische Perspektive eingebettet. Er brachte zum Ausdruck, dass die jahrzehntelange Geschichte…

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Kurzbericht: Antirepressionsdemo Basel

23. Dezember 2017 / Heute versammelten sich in Basel rund 150 bis 200 Menschen zu der Demo «zämme gege Repression». Nach vielen Reden, welche das Thema Repression in verschiedenen Bereichen behandelten, zogen die anwesenden Mensch los. Einige hundert Metern weiter stellte sich die Basler Polizei der Demo in den Weg und kesselte diese ein. Überfordert von der Situation und offensichtlich mit zu wenig Kräften vor Ort, wurde der Kessel nach fast einer Stunde wieder aufgelöst. Die Demo zog selbstbestimmt an den Startpunkt zurück und löste sich auf. Wir kommen wieder keine Frage! Die heutige Repression an einer Antirepressionsdemo hat System. Eine Demonstration gegen Repression stellt den Staat und seine Gewalt direkt in Frage. Zudem ist das Auftreten bei Antirepressionsdemo meist…

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Antirepressionsdemo G20

15. Juli 2017 / Rund 150 bis 200 Menschen gingen heute laut und wütend auf die Strasse, um auf die Ereignisse rund um die G20 Proteste aufmerksam zu machen. Während der Protestwoche vom 01. bis 08. Juli setzte die Hamburger Polizeiführung auf eine sichtbare Strategie der Eskalation. Mehrere hundert Menschen wurden durch die Gewaltorgie der Polizei verletzt. Noch immer befinden sich Protestierende in Spitälern und warten auf eine Genesung. Das im öffentlichen Diskurs vorherrschende Bild von massiver Gewalt gegen Beamte bröckelt seit Tagen immer mehr. So zeigte sich in jüngsten Berichten, dass von den 476 angeblich verletzten Beamten nur rund die Hälfte an den Gipfeltagen verletzt wurden und 95% nach einer kurzen Behandlung vor Ort weiterarbeiten konnten. Zudem müssen immer…

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