Solidarität mit den #nog20 Protesten in Argentinien

01. Dezember 2018 / Zum Abschluss des G20-Gipfels in Argentinien kamen wir gestern spektrenübergreifend zusammen, um unsere Solidarität mit den im Vorfeld verhafteten Anarchist*innen und den von den Repression betroffenen Aktivist*innen zu zeigen. Des Weiteren wollen wir auf Kämpfe aufmerksam machen, die hier oftmals vergessen gehen. #smashg20 und das Partnerprogramm Women 20. Seit Monaten toben in Argentinien soziale Kämpfe. Dass nun ausgerechnet dort Millionen für den G20-Gipfel ausgegeben werden sollte, heizte die Stimmung in der Bevölkerung weiter an. Vor allem anarchistische und feministische Gruppen führten eine intensive Anti-G20 Kampagne. Nebst der Kritik am G20 selbst, wurde auch das Partnerprogramm Women 20 angegriffen. Nachdem in den letzten Jahren Kritik laut wurde, dass die „Mächtigen der Welt“ über die Bevölkerung hinweg entscheiden,…

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Transpiaktion für anarchistische Gefagenene

25. August 2018 / Heute Abend haben wir zusammen mit der RJG Bern und Einzelpersonen in einer gemeinsamen Aktion an die zahlreichen anarchistischen Gefangenen auf der ganzen Welt, wie beispielsweise in Russland, den Gefangenen der „united we stand“ Kampagne oder dem Prisonstrike in den USA erinnert. Dies fand im Rahmen der Solidaritätswoche für anarchistische Gefangene statt. Drinnen wie Draussen – united we stand! Darum lasst uns am 28. und 29. September den Kampf aller Anarchist*innen verbinden und den Protest gegen Erdogan, Steinmeier und allen anderen Herrschenden auf die Strasse tragen. Nach den entschlossenen Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg, hat der Staat zur Jagd auf die radikale Linke geblasen. Die Kampagne „united we stand“ solidarisiert sich mit den Gefangenen. Solidarische…

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Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen!

25. Juni 2018 / Text via IWW JAM Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner*innen! Gestern demonstrierte rund ein Dutzend Aktivist*innen vor der US-Botschaft in Bern für die Freiheit von über 40 angeklagten Trump-Gegener*innen, denen in den USA der Prozess gemacht wird, weil sie sich am 20. Januar 2017 (J20) angeblich oder tatsächlich an Protesten gegen den Amtsantritt von Donald Trump beteiligt haben. Die Staatsanwaltschaft forderte im Nachgang zu den Protesten drakonische Haftstrafen von über 60 Jahren – wegen der blossen Teilnahme an einer Kundgebung. Unter den Angeklagten befinden sich auch Mitglieder der IWW (Industrial Workers of the World). Die Teilnehmer*innen der heutigen Mahnwache folgten denn auch einem Aufruf der von der Nordamerikanischen Regional Aministration (NARA) der IWW und verlangten ein sofortiges…

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Prochoice united

16. Juni 2018 / Gestern gab es in Bern, Deutschland und Österreich Soli-Aktionen für querfeministische Kämpfe und gegen fundamentalistische Aufmärsche. In Salzburg stehen aktuell 24 Aktivist*innen vor Gericht, weil sie gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ demonstriert haben. In Wien störten Dutzende den „Marsch für die Familie“ und in Annaberg-Buchholz demonstrierten rund 600 Menschen gegen den „Schweigemarsch“ von 500 Fundis. Auch in Bern soll am 15. September der reaktionäre Marsch fürs Läbe stattfinden. Ein Aktionsmonat ist in Planung und bald werden die ersten Infos folgen. In Zeiten der politischen und wirtschaftlichen Krise erstarken europaweite faschistische Kräfte. Auch christlich-fundamentalistische Aufmärsche erhalten in Deutschland und Österreich Zulauf von Gruppierungen wie der AfD, der Identitären Bewegung und Neonazis. Sie alle verbindet eine antifeministische Haltung, welche das…

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Solidarität nach Mord an Soumayla Sacko (It)

04. Juni 2018 / Solidaritätsaktionen in Bern, nach der Ermordung an Soumayla Sacko in Italien. Schluss mit Rassismus und Ausbeutung. Solidarität mit den migrantischen Landarbeiter*innen von Gioia Tauro DIE JAGD AUF DIE ARMEN IST ERÖFFNET Am Samstag Abend wurde im kalabresischen Gioia Tauro Soumaila Sacko, ein malischer Migrant, der stets an vordester Front in den Kämpfen für die Rechte der migrantischen Landarbeiter*innen stand, durch einen Schuss in den Kopf getötet. Der Täter wurde noch nicht gefasst, doch uns ist der politische und moralische Mandant bekannt: Matteo Salvini, Leader der rassistischen Lega und neuer Innenminister Italiens in der 5-Sterne-Lega-Regierung, der nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt in den Medien erklärte: „Ich habe die Nase voll von den Unbestraften, die tun und…

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Solidarität mit Şhengal

03. August 2017 / Heute erinnerten rund 100 Menschen auf dem Waisenhausplatz in Bern dem Femizid an tausenden ezidischen Frauen*. Im Sommer 2014 belagerte Daesh die Gebiete rund um das nordirakische Şhengal im damaligen Einflussbereich von Barzani. Dieser forderte von der ezidischen Bevölkerung die Waffen und versprach ihnen Schutz. Am 03. August 2014 zogen sich Barzanis Peschmergas jedoch zurück und überliessen das Gebiet Daesh. In den darauffolgenden Monaten wurden über zehntausend Menschen brutal ermordet. Tausende ezidische Frauen* wurden verschleppt, getötet, vergewaltig oder als Sexsklavinnen* verkauft. Bis heute befinden sich noch tausende Ezidinnen* in der Gefangenschaft von Daesh. Erst die Offensive der YPJ/YPG und PKK konnte Şhengal von Daesh befreien. An Rojava angelehnt haben sich auch in Şhengal verschiedene Rätestrukturen und…

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Aufruf zu Soliaktionen & Spontandemo (Effi29)

22. Februar 2017/ An die 400 bis 450 Menschen zogen heute Abend spontan durch die Längasse, um gegen die Räumung der Effi29 zu demonstrieren. Nach der heutigen Räumung und der angedrohten Räumung der Besetzung «Fabrikool» für morgen Donnerstag, war die Stimmung der anwesenden Menschen entsprechend aufgeladen und wütend. Fehlende Wohnungen, stetige Mieterhöhungen und die schleichende Gentrifizierung in den Quartieren betreffen immer mehr Menschen in Bern. Während heute Morgen die Polizei noch mit massiver Gewalt gegen 19 Besetzer*innen vorging, verhielt sie sich angesichts der vielen Menschen an der Spontandemo sehr zurückhaltend. Für die nächsten Tage sind weitere Demos und Soliaktionen geplant, um den Druck auf der Strasse zu erhöhen und Solidarität mit den Inhaftierten zu zeigen. Bis dahin gibt es viele…

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Räumung an der Effingerstrasse (Effi29)

22. Februar 2017 / Heute kurz vor 8 Uhr begann die Räumung der #Effi29. Der entschlossene Widerstand der Besetzer*innen verzögerte den Angriff der Polizei auf die Besetzung massiv. Diese wirkte total überfordert, sowie sehr aggressiv und musste immer wieder Verstärkung zusammenziehen. Bis zu 100 Menschen zeigten sich solidarisch und versammelten sich in den Strassen rund um die Effi. Es kam zu zahlreichen Personenkontrollen und vereinzelt wurden Menschen auf den Polizeiposten verschleppt. Zu Beginn der Räumung versuchte die Polizei den Vordereingang zu stürmen und bis zur 1. Etage vorzudringen. Während das Sondereinsatzkommando Enzian mit gezückten Tasern über ein Nebengebäude die Effi stürmte, verschafften sich andere Polizeieinheiten über die Hinterseite Zugang zur Besetzung. Über Stunden hinweg wurde ziellos Gummischrot auf das Haus…

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