Räumung an der Effingerstrasse (Effi29)

22. Februar 2017 / Heute kurz vor 8 Uhr begann die Räumung der #Effi29. Der entschlossene Widerstand der Besetzer*innen verzögerte den Angriff der Polizei auf die Besetzung massiv. Diese wirkte total überfordert, sowie sehr aggressiv und musste immer wieder Verstärkung zusammenziehen. Bis zu 100 Menschen zeigten sich solidarisch und versammelten sich in den Strassen rund um die Effi. Es kam zu zahlreichen Personenkontrollen und vereinzelt wurden Menschen auf den Polizeiposten verschleppt. Zu Beginn der Räumung versuchte die Polizei den Vordereingang zu stürmen und bis zur 1. Etage vorzudringen. Während das Sondereinsatzkommando Enzian mit gezückten Tasern über ein Nebengebäude die Effi …

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Kurzbericht & Flyer: Solidarität mit Effy29

22. Dezember 2016 / Über 250 Menschen zogen heute mit viel Feuerwerk und guter Stimmung von der Reitschule durch die Stadt zur Effingerstrasse. Die anwesenden Menschen bekundeten vor der Besetzung ihre Solidarität und einmal mehr machten die Besetzer*innen heute deutlich – #Effy29 bleibt! Im folgenden unser Flyer zur heutigen Demo: Solidarität mit der Besetzung an der Effingerstrasse 29! Seit Mai 2016 stand an der Effingerstrasse ein ganzer Wohnblock mit neun Wohnungen leer. Anfangs Dezember wurde nun die Effingerstrasse 29 besetzt und ist akut räumungsbedroht. Während in Bern bezahlbare Wohnungen immer seltener werden, nimmt die Anzahl an leeren Wohnungen stetig zu. …

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Gemeinsam gegen staatliche Spaltungsversuche

18. Oktober 2016 / Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Oktober zu einer Öffentlichkeitsfahndung aufgerufen. Als Ende August am Rande einer kurdischen Demo ein türkischer Faschist der „Grauen Wölfe“ auftauchte und versuchte die Demo mit Provokationen und Beleidigungen zu stören, handelten anwesende Antifaschist*innen. Bei der kurzen Auseinandersetzung verletzte sich der Faschist leicht. Per Internetfahndung wird nun ein Mensch gesucht, der bei der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Wir wehren uns gegen die anhaltende Überwachung der Solidaritätsbewegung mit Rojava und Bakur (kurdische Gebiete in der Türkei) und wollen die staatlichen Spaltungsversuche nicht unkommentiert lassen. Erdogans Druck auf Europa Der Einsatz des umstrittenen …

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Freiheit für Nekane (Thessaloniki & Bern)

19. Juli 2016 / Heute Dienstag haben wir zusammen mit baskischen Genoss*innen und örtlichen Anarchist*innen vor dem Schweizer Konsulat in Thessaloniki für die Freilassung von Nekane demonstriert. Zeitgleich haben wir in Bern in Solidarität mit Nekane ein Transparent aufgehängt. Freiheit für Nekane Nach neun Jahren Flucht vor systematischem Folter in Spanien wurde Nekane Txapartegi am 06. April in Zürich verhaftet. Seitdem sitzt sie im Knast und wehrt sich gegen ihre Auslieferung. Die baskische Befreiungsorganisation ETA hatte sich gegen die faschistische Diktatur von Franco formiert. Der Staat schuf im Kampf gegen die ETA zahlreiche Sonderkommandos, die mit Vollmachten ausgestattet wurden. Der …

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Solidarität mit dem Kampf der Gärtner*innen

09. Juli 2016 / Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sind die Arbeitsbedingungen bei Gärtner*innen nach wie vor auf einem tiefen Stand. So liegt der Mindestlohn nur bei 3800.- monatlich, oft ohne 13. Monatslohn. Trotz harter körperlicher Arbeit gibt es nur 4 bis 5 Wochen Ferien und das Rentenalter liegt bei 65 Jahren. Zudem schwanken die Arbeitszeiten extrem auseinander, da die Arbeit der Gärtner*innen von saisonalen Unterschieden beeinflusst wird. Der jetzige Kampf der Gärtner*innen für bessere Arbeitsbedingungen ist notwendig, denn die Herrschenden geben nichts geschenkt. Gerade in einer Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, wo die Verluste auf uns alle abgewälzt werden …

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Europaweite Jugenddemo für Autonomie (Frankfurt)

02. April 2016 / Gestern Samstag am 02. April wurde zu einer Jugenddemo nach Frankfurt mobilisiert. Über 2000 kurdische, revolutionäre und antifaschistische Menschen aus ganz Europa folgten dem Aufruf. Auch wir sind nach Frankfurt gefahren und konnten hunderte Infobroschüren über Rojava verteilen. Die Polizei versuchte zahlreiche unsinnige Auflagen durchzusetzen. So sollten alle Fahnen verboten werden und auch Parolen oder Banner wurden zu einem grossen Teil untersagt. Dies ist lediglich ein kleiner Ausschnitt davon, wie die kurdische Bewegung in Deutschland tagtäglich schikaniert wird. Demonstrationen werden zwar erlaubt, aber nur wenn sie möglichst lautlos und unsichtbar stattfinden. Trotz der Einschüchterungsversuche der Polizei, …

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Weltweiter Tag der politischen Gefangenen

18. März 2016 / Heute, am 18.März haben wir anlässlich des internationalen Tages der politischen Gefangenen einen Protestspaziergang im Botschaftsquartier in Bern durchgeführt. Gut 50 Menschen schlossen sich dem Protestzug an und es wurden an 8 Botschaften Transparente gehängt und Plakate hinterlassen. Der Spaziergang startete auf dem Thunplatz und stattete als erstes der Iranischen Botschaft einen Besuch ab. Dort wurde an eine von hunderten inhaftierten Frauen erinnert, die zurzeit in den katostrophalen Knästen im Iran eingesperrt werden. Die iranische Kurdin Zeinab Jalalian sitzt seit 2007 im Iran im Knast, weil sie beschuldigt wird Mitglied der PJAK (Partiya Jiyana Azad a …

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Solidarität mit dem FLTI* Kollektiv Ronja

24. Februar 2016 / Im Folgenden wollen wir uns auf die Besetzung an der Waldheimstrasse 49 beziehen. Hausbesetzungen in Bern sind selten und meist von kurzer Dauer. Dementsprechend hat es uns gefreut, dass ein kleiner Sieg errungen und wieder einmal ein Hausprojekt erkämpft werden konnte. Was uns jedoch zutiefst irritiert hat, waren einige Reaktionen aus der Bewegung. Wir sind uns bewusst, dass das Kollektiv für sich selber sprechen kann. Trotzdem ist es uns wichtig, unsere Solidarität mit dem Projekt auszudrücken und als Gruppe Stellung zu den Reaktionen zu beziehen. Unsolidarisches und patriarchales Verhalten Das FTLI* (Frauen, Lesben, Trans, Inter) Kollektiv …

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Sternenmarsch für Autonomie (Schützenmatte)

10. Februar 2016 / Rund 300 Menschen versammelten sich gestern auf der Schützenmatte und empfingen herzlich den Sternenmarsch für die Freilassung von Öcalan und für die Anerkennung der Autonomie der kurdischen Gebiete. Die rund 100 Teilnehmer*innen des Marsches waren erschöpft, aber weiterhin kämpferisch und entschlossen die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Es wurde zahlreiches Infomaterial aufgelegt, verschiedene Reden gehalten u.a. zur Revolution in Rojava und viele Gespräche über die Situation vor Ort geführt. Vor der verstärkten Zusammenarbeit zwischen verschiedenen revolutionären, kurdischen, türkischen oder anarchistischen Gruppen scheint sich der Staat jedoch zu fürchten. So umstellte ein immenses Polizeiaufgebot die Schützenmatte …

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