Gemeinsam mit Zehntausenden beteiligten wir uns heute in Paris an der Grossmoblisierug von verschiedenen Bewegungen. Im Vorfeld hatte die Polizei verschiedene Demonstrationen verboten und die Route so gelegt, dass sie nicht durch die Innenstadt geht. Bereit um Mitternacht zogen erste wilde Umzüge durch die verschiedenen Viertel. Am Vormittgag versammelten sich in vielen Orten Paris kleinere und grössere Gruppen. Die wilden Demos lösten sich teilweise wieder auf, andere griffen gezielt Orte in Paris an. Am Startpunkt der Grossdemonstration beim Place de la République fanden bereits ab 11 Uhr die ersten Zusammenstösse mit der Polizei statt. Dies drei Stunden vor dem offiziellen Beginn. Gegen 14 Uhr war der Platz gefüllt mit Zehnstausenden, mehrere Tausende versuchten über andere Demos ebenfalls auf den Platz zu kommen. Bis spät in den Nachmittag, also über knapp fünf Stunden dauerten die Auseinandersetzungen mit der Polizei beim Platz an. Dabei wurden nebst Tränengas, Wasserwerfer und Gummischrot auch die kurzzeitig verbotenen Flashbangs eingesetzt. Dutzende Demonstrant*innen wurden verletzt, einige teilweise sehr schwer.
Zeitgleich zog auch die Grossdemonstration langsam los, während sich andere spontane Umzüge in der Innenstadt formierten. So zogen auch Gruppen symbolisch in die Nähe von Macros Wohnung oder fast bis zum Champs Elysee. Die Folge war ein Kilometerlanger Protest durch ganz Paris, mit massiven Plünderungen, Bränden, Barrikaden und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Mittlerweile haben sich in ganz Paris verschiedene Demonstrationen und Gruppen verteilt. Es wird also noch eine lange Nacht werden. So oder so zeigten heute die verschiedenen sozialen Bewegungen was möglich ist, wenn alles zusammenarbeiten. Dabei ist der heutige Tag erst der Auftakt. Weitere Grossmobilisierungen sind bereits in der Planung.
P.S. Free Andi

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