Gemeinsames Interview zum Frauen*streik

13. Juni 2019 /Am 14. Juni findet der Frauen*streik statt. In diesem Interview erzählen Patricia von der Frauen*streik-Koordination Bern und Ronja von der Anarchistischen Gruppe Bern, die sich in der Lorraine-Koordination organisiert hat, ausführlich über die Organisierung des Streikes, den Plänen zum Tag und der politischen Motivation. Kannst du dich kurz als Einzelpersonen vorstellen? Was sind die Schwerpunkte deiner Streik-Koordination? Patricia: Ich bin berufstätig, 29 Jahre alt und bei Berner Frauen*streik-Koordination seit der Gründung mit dabei. Dort haben sich über die Monate hunderte Frauen* zusammengefunden. Wir sind Schüler*innen, Student*innen, Hausfrauen*, Arbeitnehmerinnen*, freischaffend, erwerbslos oder pensioniert. Wir sind Mütter*, Grossmütter* und kinderlos. Kurz: Wir sind viele – und wir wollen etwas verändern! Gemeinsam. Egal woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben,…

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Menstruationsmaterial für die Gassenarbeit

03. Juni 2019 / Menstruationsmaterial für die Gassenarbeit: Am 14. Juni wollen wir uns gerade mit jenen Frauen* solidarisieren, die in prekären (Arbeits-)Verhältnissen leben. Deswegen rufen wir u.a. dazu auf, an diesem Tag Menstruationsmaterial für die Gassenarbeit zu sammeln. Bringt Binden, Tampons oder Tassen am Infopoint vorbei. Lasst uns gemeinsam praktische Solidarität aufbauen. Wir sehen uns ab 10 Uhr in der Lorraine.

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Überregionaler Aufruf zum Frauen*streik am 14. Juni

21. Mai 2019 / 14. Juni – Frauen*streik Schweiz Am 14. Juni findet in der Schweiz der Frauen*streik statt. Der Streik ist angelehnt an den Frauenstreik vom 14. Juni 1991, daran beteiligten sich landesweit rund 500`000 Menschen. Die Komitees für den bevorstehenden Streik sind relativ breit abgestützt: Gewerkschaften, Parteien, Feminstinnen*, Bäuerinnen*, migrantischen Communities sowie solidarische Unterstützungsgruppen. An diesem Tag wollen wir nicht nur lokal kämpfen, sondern auch von den weltweiten feministischen Kämpfen lernen. Deshalb laden wir alle dazu ein, am 14. Juni nach Bern zu kommen, um zusammen mit allen Menschen, die von patriarchaler Unterdrückung betroffen sind, ein kämpferisches Zeichen zu setzen. Frauen*organisierung weltweitFeministische Kritik wird in der Schweiz und auch anderswo immer noch ignoriert. Deshalb wollen wir uns als…

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Anarchistische Beteiligung am Frauen*streik

21. März 2019 / Am 14. Juni 2019 streiken Frauen* schweizweit. Angelehnt an den Frauen*streik 1991 und in Solidarität mit den Frauen*bewegungen auf der ganzen Welt, wird es auch in Bern einen vielfältigen Protesttag geben. Unter anderem organisieren wir einen zentralen Anlauf- und Verweilpunkt, Aktionen, Veranstaltungen und vieles mehr. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen das Patriarchat setzten und das Anliegen der Frauen* im öffentlichen Raum sichtbar machen! Wenn du dich an der Organisation beteiligen willst oder eigene Ideen mit unserer Unterstützung verwirklichen möchtest, dann melde dich bei uns: agb@immerda.ch Warum wir am 14. Juni 2019 streiken Als Frauen* erleben wir auch heute noch tagtäglich und weltweit Unterdrückung und Benachteiligung aufgrund unseres Geschlechts. Beispiele dafür sind verbale, psychische oder physische…

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Berlin: Liebig34 verteidigen! & Besetzung Weide63

29. September 2018 / Liebig34 verteidigen! Die Liebig ist eine anarcha-queer-feministisches Hausprojekt an der Liebigstrasse, in der schätzungsweise 40 Menschen leben. Die liebig34 gehört zu den letzten verbliebenen Häusern im Kiez, die bei der grossen Besetzungswelle in den 90ern erkämpft wurden. Andere Projekte wie beispielsweise die Liebig14 wurden bereits geräumt oder weggentrifiziert. Der Immobilienhai Padovicz, Eigentümer der Liebig34, besitzt rund 200 (!) weitere Objekte in Friedrichshain, die bereits aufgewertet wurden oder gewinnbringend leer stehen. Gesprächsangebote seitens der Liebig34 wurden von Padovicz bisher unbeantwortet gelassen. Zur Verteidigung der Liebig34 wurde deswegen am Samstag zu einer Demonstration aufgerufen. Angemeldet waren rund 200 Leute, gekommen sind am Ende über 1500 Menschen. Die Stimmung war spürbar angespannt. Die Demonstrationsroute führte durch den Kiez vorbei…

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Revolutionäre Beteiligung am Frauen*streikblock!

11. September 2018 / Auf zur revolutionären Beteiligung am Frauen*streikblock der Lohngleichheitsdemo! Feministische Anliegen sollen wieder auf die Strasse getragen werden! Am 22. September ist eine schweizweite Demonstration in Bern geplant, welche von Gewerkschaften, sowie Parteien von links bis in die konservative Mitte aufgerufen wird. Ihr Ziel ist die herrschende Geschlechterdiskriminierung durch die Umsetzung der Lohnungleichheit zu beenden. So weit so gut – diese Forderungen reichen uns aber nicht aus, denn die Lohnungleichheit stellt für uns nicht die letzte zu überwindende Ungerechtigkeit für eine befreite Gesellschaft dar! Was geschiet mit dem grossen Teil jener Frauen*, die nur Teilzeit arbeiten können und so immer noch zu wenig Geld zu Verfügung haben? Was ist mit der Care-Arbeit zu Hause, die gar nicht…

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Prochoice united

16. Juni 2018 / Gestern gab es in Bern, Deutschland und Österreich Soli-Aktionen für querfeministische Kämpfe und gegen fundamentalistische Aufmärsche. In Salzburg stehen aktuell 24 Aktivist*innen vor Gericht, weil sie gegen den „1000-Kreuze-Marsch“ demonstriert haben. In Wien störten Dutzende den „Marsch für die Familie“ und in Annaberg-Buchholz demonstrierten rund 600 Menschen gegen den „Schweigemarsch“ von 500 Fundis. Auch in Bern soll am 15. September der reaktionäre Marsch fürs Läbe stattfinden. Ein Aktionsmonat ist in Planung und bald werden die ersten Infos folgen. In Zeiten der politischen und wirtschaftlichen Krise erstarken europaweite faschistische Kräfte. Auch christlich-fundamentalistische Aufmärsche erhalten in Deutschland und Österreich Zulauf von Gruppierungen wie der AfD, der Identitären Bewegung und Neonazis. Sie alle verbindet eine antifeministische Haltung, welche das…

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Interview: Anarchismus, Frauen*befreiung und Internationalismus in Rojava

27. Mai 2018 / Peter Schaber, Redakteur beim  Lower Class Magazine, beteiligte sich ca. von Februar bis November 2017 in verschiedenen zivilen und militärischen Strukturen in und um Rojava. Seine Reise führte von den Guerillacamps der PKK in den Bergregionen an der türkisch-irakischen Grenze hin zum Siedlungsgebiet der Jesid*innen in Shengal und nach Rojava bis zur Front in Rakka. AGB: Welche Chancen/Perspektiven siehst du im revolutionären Projekt in Rojava? Peter: Der revolutionäre Prozess in Rojava ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Umwälzungen, die dort stattfinden, stellen meiner Meinung nach einen wichtigen Bezugspunkt für die revolutionäre-internationalistische Linke dar. Gerade das dortige Modell einer Rätedemokratie ist eine inspirierende Perspektive für uns in Europa. AGB: Hast du während deiner Reise Anarchist*innen oder anarchistische…

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