Für einen Frauen*streik von Unten!

14. Juni 2018 / Für einen Frauen*streik von Unten! Heute vor 27 Jahren streikten rund 500`000 Frauen* – es war der grösste Streik in der Geschichte der Schweiz. 2019 wollen verschiedene Parteien und Gewerkschaften mit der Forderung zur Umsetzung der Lohngleichheit einen neuen Streik lancieren. Verbesserungen in diesem System sind nicht grundsätzlich abzulehnen, doch eine grundlegende Veränderung kann nicht von Oben kommen. Ein Streik war und ist immer ein Mittel von Unten gewesen. Somit liegt es an uns allen unsere Bedürfnisse zu organisieren und dafür zu streiken. Wir wollen einen Streik mit revolutionären, feministischen, migrantischen und antikapitalistischen Inhalten, die das Gesamte in Frage stellt. Für einen Frauen*streik von Unten! Soziale Brüche in der Schweiz 2018 jährt sich zum 100mal der…

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Beteiligung 1. Mai

01. Mai 2018 / Heute beteiligten wir uns an den revolutionären und feministischen Blöcken in Zürich, Bern und Thun. Diese Blöcke machten einen kämpferischen Teil der Gewerkschaftsdemons aus. Bereits bei der Vordemonstration in Bern kamen einige hundert Menschen. Während dem offiziellen Gewerkschaftsumzuges schlossen sich weitere Menschen interessiert an. In Thun war der revolutionäre Block sogar grösser als der restliche Teil der Demonstration. Der heutige Zulauf hat zeigt, dass Parteien und Gewerkschaften für viele Menschen keine Alternativen zu diesem Herrschaftssystem zu bieten haben. Neue Utopien und Perspektiven sind gefragt. Darum lasst uns vernetzen, organisieren und unser Leben in die eigenen Hände nehmen.

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Demo: Selbstsein & Selbst- verteidigung (Frankfurt)

03. Dezember 2016 / Mehrere hundert Menschen folgten am 03.12. dem Aufruf der JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan zu einer europaweiten Demo gegen Patriarchat, Kapitalismus und Nationalstaaten, sowie für Selbstbestimmung, Selbstverteidigung und Solidarität. Die Mobilisierung ist Teil der Kampagne “Selbstsein und Selbstverteidigung – Xwebûn – Xwe parastin”. Wie schon bei der europaweiten Jugenddemo im April dieses Jahres versuchte die frankfurter Polizei wieder einmal mit zahlreichen unsinnigen Auflagen die Teilnehmer*innen zu schikanieren und einzuschüchtern. So wurden beispielsweise Fahnen verboten und Logos mussten abgeklebt werden. Zudem gab es vor, während und nach der Demo zahlreiche Personenkontrollen. Dies verdeutlicht die strenge Überwachung der kurdischen Solidaritätsbewegung in Deutschland. Dennoch war die Stimmung der Anwesenden äusserst kämpferisch. Die klägliche Provokation von Grauen Wölfen wurde…

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Protest gegen Marsch fürs Läbe

17. September 2016 / Heute stellten sich mehrere hundert Menschen den Fundis entgegen. Der starke und äusserst laute Protest war weit über den Bundesplatz hinaus hörbar. Mehrere Demozüge formierten sich spontan und liefen immer wieder durch Berns Hauptgassen. So konnte ein breites Publikum auf unsere Inhalte aufmerksam gemacht werden. Zeitgleich waren die christlichen FundamentalistInnen auf dem Bundesplatz eingegittert und wurden in ihren Reden sichtlich gestört. Ein voller Erfolg auf dem wir weiter bauen können, denn die Fundis sitzen auch ohne ein Marsch fürs Läbe mit zahlreichen Organisationen in Bern.

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Impressionen “Rosa Flaniert wild”

27. August 2016 / Kurzer Bericht zum gestrigen lesbischschwultransqueeren Tanzspaziergang: Rund 250 Menschen flanierten von der Schützenmatte beginnend durch die Innenstadt. Während des Umzuges waren vor allem die Themen der Ermordung der LGBTIQ-Aktivistin* Hande Kader in der Türkei, wie auch der kommende reaktionäre «Marsch fürs Läbe» sehr präsent. Es wurden fortwährend verschiedene queere Parolen geklebt, sowie mit Plakaten auf die Situation von Aktivist*innen in der Türkei, der in Zürich inhaftierten baskischen Feministin* Nekane und der in Paris inhaftierten Transfrau* Kara Wild aufmerksam gemacht. Gegen Ende des Umzuges wurde bei der Nägeligasse die Wände des freikirchlichen «Evangelischen Gemeinschaftswerkes» mit Farbe beworfen. Möglicherweise steht die Aktion im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft des Gemeinschaftswerkes bei der «Schweizerischen Evangelischen Allianz», welche den «Marsch fürs…

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Plakate zum 8. März / Frauenkampftag

08. März 2016 / Zum Frauenkampftag haben wir zwei Plakatsujets erstellt, um an zwei (von unzähligen) Frauen zu erinnern, die im Kampf gegen patriarchale Herrschaft gefallen sind. Rosa Pazos war in ihrem Selbstverständnis eine transsexuelle (transidente) Anarchistin aus Spanien und wurde 2008 in ihrem Haus ermordet. Sie war eine engagierte Kämpferin, eine Militante die der CNT-AIT nahestand. Sie unterstützte den Kampf zur Befreiung aller Unterdrückter mit all ihren Mitteln. So Kämpfte sie dafür, dass sie und alle anderen Transsexuellen (Transgender) gesellschaftlich anerkannt werden. Dies war der Grund warum sie immer wieder schikaniert, erniedrigt und schlussendlich ermordet wurde. Claudia Lopez war eine Anarchistin und Dichterin aus Chile. Sie nahm an der Demonstration gegen den 25. Jahrestags des faschistischen Putsches durch Pinochet…

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Solidarität mit dem FLTI* Kollektiv Ronja

24. Februar 2016 / Im Folgenden wollen wir uns auf die Besetzung an der Waldheimstrasse 49 beziehen. Hausbesetzungen in Bern sind selten und meist von kurzer Dauer. Dementsprechend hat es uns gefreut, dass ein kleiner Sieg errungen und wieder einmal ein Hausprojekt erkämpft werden konnte. Was uns jedoch zutiefst irritiert hat, waren einige Reaktionen aus der Bewegung. Wir sind uns bewusst, dass das Kollektiv für sich selber sprechen kann. Trotzdem ist es uns wichtig, unsere Solidarität mit dem Projekt auszudrücken und als Gruppe Stellung zu den Reaktionen zu beziehen. Unsolidarisches und patriarchales Verhalten Das FTLI* (Frauen, Lesben, Trans, Inter) Kollektiv Ronja hat sich autonom ein Haus erkämpft und „ein Gegenentwurf zu patriarchal geprägten Männerräumen, Schutz- und Freiräume für FLTI*- Menschen…

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Gegen die Unterdrückung der kurdischen Frauen

08. Februar 2016 / Gegen die Unterdrückung der kurdischen Frauen Die kurdischen Regionen der Osttürkei wurden seit Monaten militärisch besetzt und erinnern stark an Kriegsgebiete. So wurden zahlreiche Häuser zerbombt, Panzer patrouillieren in den Strassen und über viele Städte wurden Ausgangssperren verhängt. Die Zivilbevölkerung wurde von Strom, Wasser und Nahrung abgeschnitten und mehrere hundert Menschen wurden von Sicherheitskräften umgebracht. Die Unterdrückung der Kurden in der Türkei wird seit Jahrzehnten systematisch vorangetrieben. Die kurdischen Frauen werden dabei besonders stark zur Zielscheibe des Staates. Sie wachsen in einer Gesellschaft auf, die von Rassismus und Armut geprägt ist und leiden zusätzlich unter patriarchalen Verhältnissen. Wie tief die Stellung der Frau in der Türkei ist, zeigt sich derzeit in den kurdischen Gebieten. Frauen, die…

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