Kurzbericht Free Nekane Demo Zürich

06. April 2017 / Nekane sitzt nun seit über einem Jahr im Knast. Anlässlich des Jahrestages wurde gestern zu einem Aktionstag aufgerufen. In Bern wurden u.a. das Bundesamt für Justiz besucht und zugemüllt, sowie verschiedene grössere Graffitis gesprayt. Am Abend gab es in Zürich eine Demo mit rund 350 Menschen und mit der solidarischen Beteiligung zahlreicher Gruppen aus Bern. Mit lauten Parolen, Sprays und gekleisterten Plakaten wurde die Verhaftung und Verschleppung von Nekane im öffentlichen Raum sichtbar gemacht. Der Kampf um die Freilassung geht weiter – lasst Nekane endlich raus!

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Demo: Selbstsein & Selbst- verteidigung (Frankfurt)

03. Dezember 2016 / Mehrere hundert Menschen folgten am 03.12. dem Aufruf der JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan zu einer europaweiten Demo gegen Patriarchat, Kapitalismus und Nationalstaaten, sowie für Selbstbestimmung, Selbstverteidigung und Solidarität. Die Mobilisierung ist Teil der Kampagne „Selbstsein und Selbstverteidigung – Xwebûn – Xwe parastin“. Wie schon bei der europaweiten Jugenddemo im April dieses Jahres versuchte die frankfurter Polizei wieder einmal mit zahlreichen unsinnigen Auflagen die Teilnehmer*innen zu schikanieren und einzuschüchtern. So wurden beispielsweise Fahnen verboten und Logos mussten abgeklebt werden. Zudem gab es vor, während und nach der Demo zahlreiche Personenkontrollen. Dies verdeutlicht die strenge Überwachung …

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revolutionär-feministischer Abendspaziergang (ZH)

25. November 2016 / Gestern am 25. November fand in Zürich ein revolutionär-feministischer Abendspaziergang statt. Über 400 Frauen* zogen am weltweiten Kampftag gegen Gewalt an Frauen* mit zahlreichen Schildern und Transparenten lautstark durch die Stadt. Dass sich das Patriarchat nicht von selbst abschafft, zeigte sich gestern u.a. durch sexistische Sprüche oder körperliche Angriffe von männlichen Passanten. Die Teilnehmerinnen* der Demo wehrten alle verbalen und physischen Angriffe ab und liefen die gewählte Route selbstbestimmt zu Ende. Anbei unser Flyer, der während der Demo verteilt wurde: Weltweiter Tag gegen Gewalt an Frauen* Heute, am 25. November findet der weltweite Tag gegen Gewalt …

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Plakat: Lasst Nekane endlich raus!

23. Oktober 2016 / Nach neun Jahren Flucht vor systematischem Folter in Spanien wurde Nekane Txapartegi am 06. April in Zürich verhaftet. Seitdem sitzt sie im Knast und wehrt sich gegen ihre Auslieferung. Nekane versteht sich als Feminist*in, baskische Aktivist*in und kritische Journalist*in. Die baskische Befreiungsorganisation ETA hatte sich gegen die faschistische Diktatur von Franco formiert. Der Staat schuf im Kampf gegen die ETA zahlreiche Sonderkommandos, die mit Vollmachten ausgestattet wurden. Der Staat nutzte den «Antiterrorkampf», um ebenfalls gegen kritische Linke, Revolutionär*innen, Journalist*innen, Student*innen etc. vorzugehen. Jene, die in die Fänge von paramilitärischen Schwadronen geritten berichteten wiederholt von massiver Gewalt, …

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Kurzbericht: Solidemo für Nekane in Bern

24. September 2016 / Rund 450 Personen aus der ganzen Schweiz und aus dem Baskenland nahmen am 24. September 2016 in Bern an der „Free Nekane“ Demonstration teil. Zu Beginn der Demo gab es verschiedene Reden unter Anderem von Baskischen Genoss*innen, zudem sprach Nekane über einen verlesenen Brief an die anwesenden Menschen. Die Demo konnte mit viel Lärm und einer baskischen Trachtengruppe Aufmerksamkeit auf sich lenken, zudem wurden in der Innenstadt hunderte Flyer verteilt. Im Anschluss an die Demo fand ein Solikonzert auf der Schützenmatte statt. Die Demo machte deutlich, dass sich hier und dort viele Menschen für Nekanes Freilassung …

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Protest gegen Marsch fürs Läbe

17. September 2016 / Heute stellten sich mehrere hundert Menschen den Fundis entgegen. Der starke und äusserst laute Protest war weit über den Bundesplatz hinaus hörbar. Mehrere Demozüge formierten sich spontan und liefen immer wieder durch Berns Hauptgassen. So konnte ein breites Publikum auf unsere Inhalte aufmerksam gemacht werden. Zeitgleich waren die christlichen FundamentalistInnen auf dem Bundesplatz eingegittert und wurden in ihren Reden sichtlich gestört. Ein voller Erfolg auf dem wir weiter bauen können, denn die Fundis sitzen auch ohne ein Marsch fürs Läbe mit zahlreichen Organisationen in Bern.

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Plakat: LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei

27. August 2016 / Stoppt die Verfolgung von LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei – für die Befreiung aller Geschlechter*! In der Türkei nimmt die Gewaltbereitschaft gegenüber LGBTIQ-Aktivist*innen zu. 2015 wurde die jährliche Gay Pride Parade unter fadenscheinigen Gründen verboten. Menschen, die sich dennoch versammeln wollten, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen. Die Polizei ging gewaltsam gegen tausende Aktivist*innen vor und trieb die Menschen durch die Strassen Istanbuls. 2016 wurde die Parade erneut verboten. 150 Aktivist*innen versuchten auf den Taksim-Platz zu gelangen und sahen sich einem Sicherheitsaufgebot von mehreren hundert Spezialkräften gegenüber. Aktuell ist die Türkei auf dem besten Weg sich in …

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Impressionen „Rosa Flaniert wild“

27. August 2016 / Kurzer Bericht zum gestrigen lesbischschwultransqueeren Tanzspaziergang: Rund 250 Menschen flanierten von der Schützenmatte beginnend durch die Innenstadt. Während des Umzuges waren vor allem die Themen der Ermordung der LGBTIQ-Aktivistin* Hande Kader in der Türkei, wie auch der kommende reaktionäre «Marsch fürs Läbe» sehr präsent. Es wurden fortwährend verschiedene queere Parolen geklebt, sowie mit Plakaten auf die Situation von Aktivist*innen in der Türkei, der in Zürich inhaftierten baskischen Feministin* Nekane und der in Paris inhaftierten Transfrau* Kara Wild aufmerksam gemacht. Gegen Ende des Umzuges wurde bei der Nägeligasse die Wände des freikirchlichen «Evangelischen Gemeinschaftswerkes» mit Farbe beworfen. …

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Infobroschüre zur Revolution: Rojbas Rojava

Klick hier für das PDF: Rojbas Rojava Die Broschüre wird alle sechs Monate aktuallisiert. Bei Fragen/Rückmeldungen kannst du uns eine Mail an agb@immerda.ch schicken. Wir, Anarchist*innen aus dem Raum Bern (Schweiz) haben zwischen Herbst 2014 bis Herbst 2015 mehrmals die autonomen Kantone in Rojava besucht. Dabei haben wir sehr unterschiedliche politische oder gesellschaftliche Situationen erlebt und wollen unsere gemachten Erfahrungen in dieser Broschüre bündeln. Dem Projekt Rojava werden verschiedene Etiketten aufgedrückt – von anarchistisch über kommunistisch bis hin zu demokratisch. Es scheint fast so, als wäre die Solidarität von der entsprechenden ideologischen Einordnung abhängig. Die Realität in Rojava zeigt aber, …

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