Plakat: Lasst Nekane endlich raus!

23. Oktober 2016 / Nach neun Jahren Flucht vor systematischem Folter in Spanien wurde Nekane Txapartegi am 06. April in Zürich verhaftet. Seitdem sitzt sie im Knast und wehrt sich gegen ihre Auslieferung. Nekane versteht sich als Feminist*in, baskische Aktivist*in und kritische Journalist*in. Die baskische Befreiungsorganisation ETA hatte sich gegen die faschistische Diktatur von Franco formiert. Der Staat schuf im Kampf gegen die ETA zahlreiche Sonderkommandos, die mit Vollmachten ausgestattet wurden. Der Staat nutzte den «Antiterrorkampf», um ebenfalls gegen kritische Linke, Revolutionär*innen, Journalist*innen, Student*innen etc. vorzugehen. Jene, die in die Fänge von paramilitärischen Schwadronen geritten berichteten wiederholt von massiver Gewalt, Folter und Übergriffen. Viele waren nach ihrer Haft so sehr eingeschüchtert oder verstört, dass sie sich nicht getrauten, die Folterer…

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Gemeinsam gegen staatliche Spaltungsversuche

18. Oktober 2016 / Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Oktober zu einer Öffentlichkeitsfahndung aufgerufen. Als Ende August am Rande einer kurdischen Demo ein türkischer Faschist der „Grauen Wölfe“ auftauchte und versuchte die Demo mit Provokationen und Beleidigungen zu stören, handelten anwesende Antifaschist*innen. Bei der kurzen Auseinandersetzung verletzte sich der Faschist leicht. Per Internetfahndung wird nun ein Mensch gesucht, der bei der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll. Wir wehren uns gegen die anhaltende Überwachung der Solidaritätsbewegung mit Rojava und Bakur (kurdische Gebiete in der Türkei) und wollen die staatlichen Spaltungsversuche nicht unkommentiert lassen. Erdogans Druck auf Europa Der Einsatz des umstrittenen Internetprangers wiederspiegelt anschaulich die aktuelle Repressionsstrategie der Staatsgewalt. In Europa, insbesondere in Deutschland nimmt die Überwachung und Repression gegen kurdische…

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Anarchistisches Quartierfest in der Lorraine

24. September 2016 / Im Verlauf des gestrigen Abends besuchten über 400 Menschen das Anarchistische Quartierfest auf der Brache in der Lorraine. Besonders bei den Quartieranwohner*innen stoss das Fest auf reges Interesse. Im Vorfeld waren rund 5000 Flyer verteilt worden, um auf das Fest aufmerksam zu machen und die Möglichkeit angeboten, sich bei den Festvorbereitungen zu beteiligen. Das Anarchistische Quartierfest hatte zum Ziel den Raum zu öffnen und über mögliche Perspektiven zu diskutieren. Wir finden es wichtig nicht nur zu Feiern (auch wenn der Erlös in eine solidarische Kampagne fliesst), sondern den Schwung des Abend in die kommende Kämpfe mitnehmen. Deswegen möchten wir an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass die SVP am 09. Februar 2017 eine Demo in Bern…

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Kurzbericht: Solidemo für Nekane in Bern

24. September 2016 / Rund 450 Personen aus der ganzen Schweiz und aus dem Baskenland nahmen am 24. September 2016 in Bern an der “Free Nekane” Demonstration teil. Zu Beginn der Demo gab es verschiedene Reden unter Anderem von Baskischen Genoss*innen, zudem sprach Nekane über einen verlesenen Brief an die anwesenden Menschen. Die Demo konnte mit viel Lärm und einer baskischen Trachtengruppe Aufmerksamkeit auf sich lenken, zudem wurden in der Innenstadt hunderte Flyer verteilt. Im Anschluss an die Demo fand ein Solikonzert auf der Schützenmatte statt. Die Demo machte deutlich, dass sich hier und dort viele Menschen für Nekanes Freilassung einsetzen und die Solidarität auch nach über 9 Jahren Flucht nicht nachgelassen hat. Lasst Nekane endlich raus!  

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Protest gegen Marsch fürs Läbe

17. September 2016 / Heute stellten sich mehrere hundert Menschen den Fundis entgegen. Der starke und äusserst laute Protest war weit über den Bundesplatz hinaus hörbar. Mehrere Demozüge formierten sich spontan und liefen immer wieder durch Berns Hauptgassen. So konnte ein breites Publikum auf unsere Inhalte aufmerksam gemacht werden. Zeitgleich waren die christlichen FundamentalistInnen auf dem Bundesplatz eingegittert und wurden in ihren Reden sichtlich gestört. Ein voller Erfolg auf dem wir weiter bauen können, denn die Fundis sitzen auch ohne ein Marsch fürs Läbe mit zahlreichen Organisationen in Bern.

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Revolutionärer Block an AHV+ Demo

10. September 2016 / Anlässlich der Gewerkschaftsdemo heute in Bern, fanden sich rund 130 Anarchist*innen, Kommunist*innen und Antikapitalist*innen im revolutionären Block ein. Die Stadt wollte das Anliegen tausender Gewerkschaftler*innen und Arbeiter*innen heute in die hinteren, leeren Gassen der Stadt verlagern. Auf Höhe Zytglogge brach der revolutionäre Block aus der bewilligten Demo aus und zog anschliessend durch die Hauptgassen, um auf das Motto: „Für ein schönes Altwerden – Kapitalismus überwinden“ aufmerksman zu machen. Im folgenden unser Flyer: Für ein schönes Altwerden… Kapitalismus überwinden Aktuell wird darüber gestritten, ob jährlich fünf Milliarden Franken zusätzlich in die Altersvorsorge fliessen sollen. Noch vor ein paar Jahren war es für den Staat offenbar noch kein Problem gewesen bis zu 70 Milliarden für die Rettung der…

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Plakat: LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei

27. August 2016 / Stoppt die Verfolgung von LGBTIQ-Aktivist*innen in der Türkei – für die Befreiung aller Geschlechter*! In der Türkei nimmt die Gewaltbereitschaft gegenüber LGBTIQ-Aktivist*innen zu. 2015 wurde die jährliche Gay Pride Parade unter fadenscheinigen Gründen verboten. Menschen, die sich dennoch versammeln wollten, wurden mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen. Die Polizei ging gewaltsam gegen tausende Aktivist*innen vor und trieb die Menschen durch die Strassen Istanbuls. 2016 wurde die Parade erneut verboten. 150 Aktivist*innen versuchten auf den Taksim-Platz zu gelangen und sahen sich einem Sicherheitsaufgebot von mehreren hundert Spezialkräften gegenüber. Aktuell ist die Türkei auf dem besten Weg sich in einen autoritären und reaktionären Staat zu verwandeln. Gerade deswegen ist es jetzt wichtig, dass wir uns hier mit den Aktivist*innen…

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Impressionen “Rosa Flaniert wild”

27. August 2016 / Kurzer Bericht zum gestrigen lesbischschwultransqueeren Tanzspaziergang: Rund 250 Menschen flanierten von der Schützenmatte beginnend durch die Innenstadt. Während des Umzuges waren vor allem die Themen der Ermordung der LGBTIQ-Aktivistin* Hande Kader in der Türkei, wie auch der kommende reaktionäre «Marsch fürs Läbe» sehr präsent. Es wurden fortwährend verschiedene queere Parolen geklebt, sowie mit Plakaten auf die Situation von Aktivist*innen in der Türkei, der in Zürich inhaftierten baskischen Feministin* Nekane und der in Paris inhaftierten Transfrau* Kara Wild aufmerksam gemacht. Gegen Ende des Umzuges wurde bei der Nägeligasse die Wände des freikirchlichen «Evangelischen Gemeinschaftswerkes» mit Farbe beworfen. Möglicherweise steht die Aktion im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft des Gemeinschaftswerkes bei der «Schweizerischen Evangelischen Allianz», welche den «Marsch fürs…

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