Kurzbericht Naziaufmarsch in Leipzig

18. März 2017 / Am 18. März wollten Neonazis der Partei «die Rechte» durch ein linkes Viertel in Leipzig marschieren. Die angekündigte Route wurde ihnen jedoch gerichtlich untersagt und so mussten die Neonazis eine Alternativeroute laufen. Um den Aufmarsch zu schützen, wurden rund 2.000 PolizistInnen aus ganz Deutschland aufgeboten. Die antifaschistischen Proteste sahen vor, den rechten Aufmarsch zu blockieren. Bei einer ersten grösseren Demo mit rund 600 Leuten wurde ein erster leider erfolgloser Ausbruchsversuch unternommen, um auf die Route der Neonazis zu gelangen. Nachdem Ende der ersten antifaschistischen Demo, zogen Hunderte in Kleingruppen los, um die Strecke der Rechten zu blockieren. Dabei kam es zu unzähligen Spontandemos, Blockadeversuchen, Störaktionen und vereinzelten militanten Aktionen. Der Marsch der Neonazis konnte zwar nicht…

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Soli-Demo für Freiräume verhindert

25. Februar 2017 / Einige Eindrücke der verhinderten Demo heute. Rund 400 bis 500 Menschen beteiligten sich am Umzug für mehr Freiräume, welche von einem Grossaufgebot der Polizei verhindert wurde. Dabei wurden mindestens zwei Menschen schwerverletzt. #Effy29 lebt weiter!

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Verhinderter Knastspaziergang

24. Februar 2017 / Gestern verteidigte die Polizei mit einem grösseren Aufgebot die Tristesse einer grauen, sowie leblosen Stadt und verhinderte einen Knastspaziergang. Heute Abend gehen wir dafür umso lauter, kraftvoller und bunter auf die Strasse. Besammlung für den Umzug durch die Innenstadt ist um 20 Uhr bei der Reitschule! Rund 150 Menschen versammelten sich am Freitagabend bei der Schützenmatte, um mit Musik und Flyern vor das Regionalgefängnis zu ziehen. Der Protest sollte sich gegen Repression, Polizeigewalt und das Knastsystem richten. Die Polizei war jedoch mit einem grösseren Aufgebot vor Ort und sperrte grossflächig das Gebiet um die Reitschule ab. Eine Demonstration sollte von Anfang an im Keim erstickt werden. Dabei wurden ziellos Gummischrot und Wasserwerfer in Richtung der Reitschule…

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Aufruf zu Soliaktionen & Spontandemo (Effi29)

22. Februar 2017/ An die 400 bis 450 Menschen zogen heute Abend spontan durch die Längasse, um gegen die Räumung der Effi29 zu demonstrieren. Nach der heutigen Räumung und der angedrohten Räumung der Besetzung «Fabrikool» für morgen Donnerstag, war die Stimmung der anwesenden Menschen entsprechend aufgeladen und wütend. Fehlende Wohnungen, stetige Mieterhöhungen und die schleichende Gentrifizierung in den Quartieren betreffen immer mehr Menschen in Bern. Während heute Morgen die Polizei noch mit massiver Gewalt gegen 19 Besetzer*innen vorging, verhielt sie sich angesichts der vielen Menschen an der Spontandemo sehr zurückhaltend. Für die nächsten Tage sind weitere Demos und Soliaktionen geplant, um den Druck auf der Strasse zu erhöhen und Solidarität mit den Inhaftierten zu zeigen. Bis dahin gibt es viele…

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Räumung an der Effingerstrasse (Effi29)

22. Februar 2017 / Heute kurz vor 8 Uhr begann die Räumung der #Effi29. Der entschlossene Widerstand der Besetzer*innen verzögerte den Angriff der Polizei auf die Besetzung massiv. Diese wirkte total überfordert, sowie sehr aggressiv und musste immer wieder Verstärkung zusammenziehen. Bis zu 100 Menschen zeigten sich solidarisch und versammelten sich in den Strassen rund um die Effi. Es kam zu zahlreichen Personenkontrollen und vereinzelt wurden Menschen auf den Polizeiposten verschleppt. Zu Beginn der Räumung versuchte die Polizei den Vordereingang zu stürmen und bis zur 1. Etage vorzudringen. Während das Sondereinsatzkommando Enzian mit gezückten Tasern über ein Nebengebäude die Effi stürmte, verschafften sich andere Polizeieinheiten über die Hinterseite Zugang zur Besetzung. Über Stunden hinweg wurde ziellos Gummischrot auf das Haus…

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Demo: Die Schweiz hat ein Rassismusproblem

04. Februar 2017 / Gut 1.300 bis 1.500 Menschen nahmen heute an der Antirassismus-Demo in Bern teil. Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen beteiligten sich mit Transparenten, Schildern, Flyern oder Klebern und trugen zu einer lautstarken Stimmung bei. Zudem wurden 1.000 Flyer mit rund 10.000 Klebern und einer Postkarte für Nekane als Beilage verteilt. Die Texte in den Flyern thematisierten den Rassismus in der Schweiz, die Inhaftierung von Nekane, die Rolle der Schweiz bei den Fluchtursachen weltweit und den Aufruf zu den Gegenmobilisierungen am 18. März. Besonders auffallend waren das enorme Polizeiaufgebot und die Einschüchterungsversuche der Staatsgewalt. Nachdem hin und her bezüglich der Demo-Route, markierten bereits am Mittag diverse Kastenwägen der Polizei in der Innenstadt ihre Präsenz. Nebst dem Kamerawagen, der von…

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NoWEF17 – Demonstration in Bern

14. Januar 2017 / Zwischen 300 bis 400 Menschen nahmen heute an der Demo gegen das WEF teil. Dass in Bern nach Jahren wieder eine Anti-WEF Demo stattfinden konnte und die Anzahl der Teilnehmer*innen kann als Erfolg gewertet werden. Es zeigt auch, dass das Gipfeltreffen in Davos immer noch ein Thema ist und verschiedenstes Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen auf die Strasse bewegt hat. Diese Vielfalt spiegelte sich in den zahlreichen Transparenten, Fahnen und Parolen wieder. So wurden nebst Gipfelkritik, die Krise des Kapitalismus, der Kampf gegen das Patriachat, Antiautoritärer Widerstand, die Freilassung von #Nekane, die Proteste der #NoTAV-Bewegung gegen den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Norditalien und der kommende #G20-Gipfel in Hamburg, sowie die Solidarität mit der Besetzung an der #Effy29…

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Kurzbericht & Flyer: Solidarität mit Effy29

22. Dezember 2016 / Über 250 Menschen zogen heute mit viel Feuerwerk und guter Stimmung von der Reitschule durch die Stadt zur Effingerstrasse. Die anwesenden Menschen bekundeten vor der Besetzung ihre Solidarität und einmal mehr machten die Besetzer*innen heute deutlich – #Effy29 bleibt! Im folgenden unser Flyer zur heutigen Demo: Solidarität mit der Besetzung an der Effingerstrasse 29! Seit Mai 2016 stand an der Effingerstrasse ein ganzer Wohnblock mit neun Wohnungen leer. Anfangs Dezember wurde nun die Effingerstrasse 29 besetzt und ist akut räumungsbedroht. Während in Bern bezahlbare Wohnungen immer seltener werden, nimmt die Anzahl an leeren Wohnungen stetig zu. Hausbesetzungen sind ein selbstbestimmtes Mittel, um leere und verwahrloste Wohnungen wieder aufleben zu lassen und Wohnraum zu schaffen. In Bern…

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