Athen: Gruppe Rouvikonas gegen Novartis

24. Februar 2018 / Die anarchistische Gruppe Rouvikonas hat heute Morgen gegen 5 Uhr die Novartis-Zentrale in Nordathen mit Farbe und Hämmern angegriffen. Es gab keine Verhaftungen. Letzte Woche löste Novartis in Griechenland einen medialen Skandal aus. Novartis soll Poltiker*innen und Ärzt*innen bestochen haben, um zahlreiche Begünstigungen zu erlangen. So wurden beispielsweise Novartisprodukte bevorzugt eingesetzt, der Preis für Medikamente erhöht oder Testprodukte vorzeitig für den Verkauf genehmigt. Die Kosten im griechischen Gesundheitswesen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht und waren eines der Auslöser für die wirtschaftliche Krise. Das griechische Parlament hat nun einen Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen. Selbst bei einer Anklage könnten die Prozesse gegen Novartis Jahre dauern. Um dem Ausverkauf der medizinischen Versorgung und der Korruption nicht länger…

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Kurzbericht: Solidemo Steigi69

18. Februar 2018 / Rund 200 Menschen beteiligten sich gestern an der Solidemo für die #Steigi69 und für mehr Freiräume in Bern. Vom Loebegge aus zog man mit Musik, Parolen und Feuerwerk an der ehemaligen #effy29 vorbei ins Steigerhubel. Die Besetzer*innen der Steigi69 sollen auf Anordnung des sozialdemokratischen Gemeinderates Michael Aebersold das Haus verlassen – ansonsten droht eine Räumung. Die repressive Haltung gegenüber der Steigi69 und vergangen Hausprojekten wie an der Effingerstrasse 29 oder der Bernstrasse 3 wurde in zahlreichen Reden thematisiert. Aktuell haben einige linksaussen Parteien im Parlament eine dringliche Motion eingereicht, um eine Räumung auszusetzen. Ob diese angeommen wird ist jedoch ungewiss und es braucht weiterhin einen kraftvollen Protest auf der Strasse. Keine Räumung auf Abriss – Steigi69…

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Kurzbericht: Stoppt den Krieg in Afrin

10. Februar 2018 / Ein Kurzbericht zum versuchten Fascho-Angriff und der repressiven Haltung gegen über der Soli-Demo für #Afrin Rund 200-300 Menschen beteiligten sich heute an verschiedenen Aktionen in Solidarität mit Afrin. Im Vorfeld hatte die Stadt jegliche Umzüge verboten. Während in Zürich 15`000 und in Basel einige tausend Menschen zumindest durch die Strassen laufen konnten, verbietet Bern zum wiederholten Mal sichtbaren Protest auf der Strasse. Dementsprechend riefen heute diverse revolutionäre Gruppen zu einem unbewilligten Protest auf. Vor dem Beginn der Demo wurde der Baldachin besetzt und gut sichtbare Transparente aufgehängt. Die Demonstration zog vom Bahnhofplatz durch die Innenstadt zur bewilligten Platzkundgebung auf dem Bundesplatz. Rund um den Bundesplatz wurden willkürlich Jugendliche einer Personenkontrolle unterzogen. Nachdem die Platzkundgebung beendet wurde,…

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Erklärung rev. Block an Anti-WEF Demo

23. Januar 2018 / Rund 1`500 Menschen nahmen gestern an der Anti-WEF Demonstration in Zürich teil. Im revolutionären Block wurde nicht nur Trump, sondern die kapitalistischen Gesamtverhältnise kritisiert. Des Weiteren wurden viele Transparente in Solidarität mit Afrin getragen. Am Samstag findet in Zürich um 14 Uhr eine überregionale Solidaritätsdemo gegen die Angriffe der Türkei auf Rojava statt (Treffpunkt wird noch bekannt gegeben). Erklärung des Revolutionären Block zur NoWEF-Demonstration in Zürich Rund eineinhalb tausend Menschen beteiligten sich heute in Zürich bei der NoWEF-Demonstration am revolutionären Block, zu dem im Vorfeld zahlreiche Kräfte gemeinsam aufgerufen hatten. Mit Aktionen, Reden, und Flugblättern wurde der Protest gegen das World Economic Forum in eine antikapitalistische Perspektive eingebettet. Er brachte zum Ausdruck, dass die jahrzehntelange Geschichte…

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Kurzbericht: Antirepressionsdemo Basel

23. Dezember 2017 / Heute versammelten sich in Basel rund 150 bis 200 Menschen zu der Demo «zämme gege Repression». Nach vielen Reden, welche das Thema Repression in verschiedenen Bereichen behandelten, zogen die anwesenden Mensch los. Einige hundert Metern weiter stellte sich die Basler Polizei der Demo in den Weg und kesselte diese ein. Überfordert von der Situation und offensichtlich mit zu wenig Kräften vor Ort, wurde der Kessel nach fast einer Stunde wieder aufgelöst. Die Demo zog selbstbestimmt an den Startpunkt zurück und löste sich auf. Wir kommen wieder keine Frage! Die heutige Repression an einer Antirepressionsdemo hat System. Eine Demonstration gegen Repression stellt den Staat und seine Gewalt direkt in Frage. Zudem ist das Auftreten bei Antirepressionsdemo meist…

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Erklärung Free Fabio

27. November 2017 / Yes Fabio, der wegen den G20-Protesten seit rund fünf Monaten im Gefängnis sass, kam gestern frei. Dafür musste jedoch eine Kaution von 10.000 Euro hinterlegt werden. Zudem geht Prozess gegen Fabio weiter und wird eine Signalwirkung auf weitere Fälle haben. Verschiedene Gruppen aus der Schweiz haben zum Prozess gestern eine Solidaritätserklärung verfasst: Hamburg: Solidarität mit Fabio! Wir solidarisieren uns mit Fabio V., der in Hamburg vor Gericht steht und heute nach vier Monaten Haft aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil er – wie so viele von uns – nach Hamburg ging, um Anfangs Juli gegen das Treffen der G20 zu demonstrieren. Fabio begegnet diesem Prozess politisch und lässt sich nicht in die Defensive drängen, weder distanziert…

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Kritische Begleitung Pride

26. August 2017 / An der heutigen Pride konnten wir im roten Finger ein lautstarkes Zeichen setzen gegen die LGBTIQ-feindliche Asylpraxis der Schweiz. Wir stehen ein für die Bewegungsfreiheit aller Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und Herkunft überall auf der Welt. Dass sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga als Repräsentantin einer menschenverachtenden Asylpolitik an der Pride als Rednerin inszenierte, befremdet uns sehr. Ein trauriges Beispiel für die unhaltbare Politik ist die feministische Aktivistin Nekane Txapartegi, welche seit 16 Monaten in Zürich in Auslieferungshaft sitzt und in den spanischen Staat zurückgeschafft werden soll, der sie gefoltert hat. Auch der Auftritt des Berner Sicherheitsdirektors, und CVP-Politikers Reto Nause war unpassend. Vertritt seine Partei doch eine rückwärtsgerichtete Haltung bezüglich aller Forderungen der Pride. Dies…

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Räumung Schwarze Erle (Basel)

23. August 2017 / Als Reaktion auf die Räumung der Schwarzen Erle in Basel gingen gestern 200 bis 300 Menschen auf die Strasse. Die Stimmung war von Beginn an kämpferisch und wütend. Während des Umzuges wurden zahlreiche Parolen gegen Aufwertung, Sexismus und Rassismus hinterlassen. Kurz vor der Schwarzen Erle stellte sich die Polizei der Demonstration in den Weg. Mittels Gummischrot wurde der Umzug anschliessend gewaltsam aufgelöst. Die Schwarze Erle wurde aus Angst vor einer Neubesetzung die ganze Nacht von der Polizei und privaten Sicherheitsleuten bewacht. Erlelos – ab uf d Stross!

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